Mannesmann AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Joint Venture zwischen Mannesmann Demag Metallurgie und SMS Schloemann-Siemag

Die SMS Schloemann-Siemag AG soll mit Wirkung zum 1.1.1999 mit dem Geschäftbereich Metallurgie der Mannesmann Demag AG zur SMS DEMAG AG zusammengeschlossen werden.

An dem Gemeinschaftsunternehmen werden die SMS AG (Holding) mit 72 Prozent und die Mannesmann Demag AG mit 28 Prozent beteiligt sein. Eine entsprechende Grundsatzvereinbarung wurde am 12.12.1998 von beiden Häusern unterzeichnet. Der Zusammenschluß steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden und der Aufsichtsgremien.

Durch den Zusammenschluß entsteht ein im Weltmaßstab führender Anlagenbauer für die Stahl-, Aluminium- und Kupferindustrie mit einem lückenlosen Produktprogramm von der Roheisenerzeugung über die gesamte Stahlwerks-, Stranggieß-, Walzwerks- und Rohrtechnik bis hin zu den Veredelungslinien für Warm- und Kaltband. Das gemeinsame Geschäftsvolumen betrug im vergangenen Jahr über 3,6 Milliarden DM. Die wichtigsten deutschen Standorte des Gemeinschaftsunternehmens werden Hilchenbach/Siegerland, Duisburg, Düsseldorf und Mönchengladbach sein. Größere Auslandsgesellschaften bestehen in den USA, Brasilien, Italien, Schweiz, Spanien, Österreich, Indien und China.

Der Vorstand des neuen Joint Ventures SMS Demag AG wird aus den Herren Bald, Dr. Hanisch, Wirke (alle SMS) und Möllers (Mannesmann Demag) bestehen. Auch die weiteren Leitungsfunktionen werden von den kompetentesten Mitarbeitern sowohl der SMS Schloemann-Siemag AG wie auch der Mannesmann Demag AG wahrgenommen.

Vorsitzender des Aufsichtsrats der SMS Demag AG wird Heinrich Weiss, der Vorsitzende des Vorstands der SMS AG. An dieser Holdinggesellschaft des SMS-Verbunds sind die MAN AG, München, (51%) und die Siemag Weiss Stiftung & Co. KG, Hilchenbach, (49%) bei paritätischem Stimmrecht beteiligt.

Weiterer stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats wird Georg Acker, der ab 1.1.1999 dem Vorstand der Mannesmann AG angehören wird.

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