AUVA-Voranschlag 1999: Investitionen in Sicherheitsbetreuung und Akutmedizin

Wien (OTS) - Nachdem für 1998 wieder eine positive Bilanz
gesichert ist, wird es der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt im kommenden Jahr 1999 möglich sein, die gesetzlich vorgegebene Sicherheitsbetreuung der Klein - und Mittelbetriebe zu beginnen. Ebenso werden die beschlossenen und teilweise in Angriff genommenen Investitionen für die Unfallkrankenhäuser fortgesetzt. Dies berichteten AUVA-Obmann Wolfgang Haunsberger und Generaldirektor Wilhelm Thiel in der heute (11. Dezember 1998) tagenden Generalversammlung, dem höchsten Gremium der sozialen Unfallversicherung.

Während das Budget des laufenden Jahres 12,09 Mrd. Schilling aufweist, wird der Voranschlag 1999 mit 12,559 Mrd. Schilling Ertragssteigerungen von 3,9 Prozent berücksichtigen.

Im Zuge der kürzlich vom Nationalrat beschlossenen Novelle zum AschG wurde die AUVA beauftragt, ein Modell für die sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuuung von Klein-und Mittelbetrieben sicher zu stellen, das obwohl für die Unternehmen kostenlos, höchste Betreuungsqualität aufweisen soll.

Nach einem Stufenplan werden innerhalb von drei Jahren Arbeitsstätten von 1-50 Arbeitnehmer besucht und betreut. Für die Umsetzung des Projektes, das unter dem Produktnamen "AUVA Sicher" firmiert, wurden aus dem laufenden Budget 80 Mio, im kommenden Jahr werden zusätzlich 130 Millionen und im Jahr 2000 weitere rund 120 Millionen Schilling aus AUVA-Mitteln zur Verfügung gestellt. Somit sind ab 2001 jährlich 330 Millionen Schilling zusätzlich zum Präventionsbudget der AUVA vorgesehen.

1,3 Milliarden Schilling Investition sind für Baumaßnahmen 1999 vorgesehen. Der Neubau des Unfallkrankenhauses Linz, der Umbau der Unfallkrankenhäuser Klagenfurt, Salzburg und Wien-Meidling wird damit finanziert. 1999 soll auch der Startschuß für die Sanierung des AUVA-Rehabilitationszentrums Bad Häring/Tirol gegeben werden.

Investieren in Prävention
rechnet sich auch in Zukunft.

Die in den letzten Jahren überaus erfreuliche Entwicklung in der Unfallstatistik ist Ansporn für die AUVA, den Arbeits- und Aufgabenschwerpunkt Unfallverhütung auch in Zukunft zu forcieren. So konnte 1997 die Zahl der Arbeitsunfälle gegenüber 1996 um 14 Prozent auf 129.924 gesenkt werden. Dieser Rückgang bedeutet bei den meldepflichtigen Arbeitsunfälle eine Ersparnis von 144.377 Krankenstandstagen, was umgerechnet 400 Mannjahren entspricht. Auch für das laufende Jahr 1998 zeichnet sich ein rückläufiger Trend bei Arbeits- und Schülerunfällen ab.

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