Dienststellenversammlung der NÖ Landesbediensteten

LHStv. Prokop: Zufriedene, motivierte Mitarbeiter als Erfolgsgaranten

St.Pölten (NLK) - Bei der gestrigen Dienstellenversammlung des Amtes der NÖ Landesregierung, die zum zweitenmal in St.Pölten und zum erstenmal in der Shedhalle stattfand, betonte Landeshauptmannstellvertreter Liese Prokop, nur zufriedene und motivierte Mitarbeiter seien Erfolgsgaranten einer Verwaltung. Die NÖ Landesverwaltung, die viel Kraft, Engagement, Wissen, Flexibilität und Innovation unter Beweis gestellt habe, sei eine Säule des Landes am Weg zu den Top Ten-Regionen Europas.

Weil in NÖ die Verwaltung für die Bürger da sei und sich als Anwälte derselben verstehe, habe man nicht nur einen hohen Grad der Zufriedenheit in der Bevölkerung erreicht, sondern auch aus einer ungünstigen Ausgangslage sehr viele Erfolge verbucht. Die Verwaltungsreform in Richtung moderner, effektiver und kundennaher Dienstleistung sei jedoch nie abgeschlossen. So stehen nach Einführung des Verfahrensexpresses und der Kostenrechnung in der Straßenverwaltung als nächste Schritte ein Pilotprojekt zur Erhöhung der Gesamteffizienz auf Gruppenebene, ein Wasserrechtsverfahrens-Infonetz und eine Wasserverbundzentrale auf dem Programm, so Prokop.

Dr. Hans Freiler, Obmann der Zentralpersonalvertretung, ging in seinem Referat "Ein realer Blick in die Zukunft" u.a. auf Vorruhestandsregelungen für bestimmte Bereiche ein die Lebensverdienstsummenreduktion ausgleichendes Gehaltsschema, ein einheitliches Gehaltsschema für Vertragsbediensete und Beamte sowie eine Pensionskassenregelung im öffentlichen Dienst ein. Einsparungen im Personalbudget sollten zudem demselben als Rücklagen zur Verfügung gestellt werden können. Eine 1999 anstehende Dienstrechts-Novelle werde eine Verbesserung der Beförderungsrichtlinien und eine Ausdehnung der Teilzeitmöglichkeiten mit sich bringen.

Dipl.Ing. Peter Morwitzer, Obmann der Dienststellenpersonalvertretung sprach davon, daß das Erreichen des Arbeitsplatzes nach wie vor erhebliche Schwierigkeiten bereite, und kündigte die Errichtung einer öffentlichen Spätbusverbindung im Probebetrieb ab Februar an. Als weitere Punkte nannte Morwitzer das Problem der betriebsärztlichen Versorgung sowie der Gesundheitsbeeinträchtigung durch nicht funktionierende Luftbefeuchtung bzw. die Raumtemperaturen in den Eingangsbereichen. Puncto Zeiterfassungssystem gelte es, die Erfahrungen aus den Bezirkshauptmannschaften abzuwarten. In bezug auf die derzeit über 700 dezentral angelegten Arbeitsplätze hoffe er im Sinne eines verstärkten Bürgerservices auf ein weiteres Anhalten dieser Grundhaltung.

Landeshauptmannstellvertreter Prokop versprach, sich mit diesen Anregungen auseinanderzusetzen und sie an den Landeshauptmann als Personalchef weiterzugeben. Insbesondere Besoldungs- wie Dienstrecht auf neue Beine zu stellen, sei Anliegen eines sozial verständnisvollen Arbeitgebers.

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