Österreich sollte auch in Zukunft abgasarme Energieträger nützen

Bauer zu Themen des liberalisierten Marktes der Energie in Gmünd

St.Pölten (NLK) - Österreich sollte alle seine Möglichkeiten ausschöpfen, bei der Erzeugung von Strom den Vorrang jenen Technologien zu geben, bei denen erneuerbare Energieträger eingesetzt werden oder mit einer Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten. Auch die Elektrizität aus heimischen Brennstoffen - also zum Beispiel Biomasse - sollte verwendet werden, sagte heute Landesrat Dr. Hannes Bauer bei einer Informationsveranstaltung zum Thema "Innovationen im Krankenhaus - EDV, Energie" in Gmünd. Vor der Veranstaltung im Gmünder Krankenhaus, an der vor allem Fachleute des Spitalswesens teilnahmen, meinte Bauer, daß damit auch der hohe Stellenwert der umweltbewußten und abgasarmen Stromerzeugung deutlich werde, liege doch der CO2-Wert bei uns deutlich niedriger als im EU-Durchschnitt.

Auf der einen Seite werden europaweit große Überkapazitäten registriert und teilweise auch bei der Erzeugung von Strom zu niedrige Kosten verrechnet. Dies sei aber eine Form von Wettbewerb, der letzten Endes auf dem Kapitalmarkt nach und nach schädigende Wirkung zeigt, weil vielleicht Methoden ergriffen werden, die weniger Umweltfreundlichkeit gegen ein vermehrtes Nützen von Importen oder den Einsatz zusätzlicher kalorischer Kraftwerke ausspielen. Wenn dagegen auch in Zukunft annähernd ähnliche Chancen am freien Markt wie bisher herrschen, dann sollte man nur unter fairen Wettbewerbsbedingungen arbeiten und nicht - wie in anderen EU-Staaten durchaus üblich - unter "kleinen Abstrichen" einer verminderten Kostenwahrheit. Das sollte für die Wasserkraft gelten, die immerhin fast 70 Prozent des in Österreich erzeugten Stroms produziert, sollte aber auch bei anderen Energieformen zur Anwendung gebracht werden. Denn eines sei vor allem wichtig: Alle Erzeugungsarten sollten eine miteinander vergleichbare Umwegrentabilität ausweisen, die letztlich ihre Verwendbarkeit bezeugt, zumindest ihren fallweisen Nutzen näherbringt oder doch den Verzicht auf ihre Verwendung nahelegt, hielt Bauer fest. Daß dabei Österreich nicht ungünstig liegt, zeigt immerhin, daß hierzulande doch ein Weg gegangen wurde, der auch in Zukunft gute Aussichten zum Erfolg hat.

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