Bartenstein: Mehr Sicherheit im Umgang mit gefärbten oder parfümierten Lampenölen

Umweltminister erläßt Verordnung zur Beschränkung gefährlicher Chemikalien

Wien (OTS) - Durch eine Verordnung des Umweltministeriums
werden gefährliche parfümierte oder gefärbte Lampenöle entweder ganz verboten oder mit Sicherheitsauflagen versehen. "Besonders
für Kinder stellen diese Produkte aufgrund der bunten Färbung eine Attraktion - und daher eine große Gefahr dar. Durch das Verbot und entsprechender sicherheitstechnischer Auflagen für die am Markt verbleibenden Lampenöle wie zum Beispiel kindersichere Verschlüsse und entsprechenden Kennzeichnungsverpflichtungen wird diese Gefahr nun gebannt," erklärte Umweltminister Dr. Martin Bartenstein.

Diese Verordnung des Umweltministerium wurde im Einvernehmen
mit dem Wirtschaftsminister Farnleitner und der Konsumentenschutzministerin Prammer nach dem Chemikaliengesetz erlassen. Damit werden wichtige Stoffverbote der Europäischen
Union in Österreich umgesetzt. Chemikalien werden je nach ihrer Gefährlichkeit eingestuft und entsprechende Beschränkungen bzw. Verbote beim Inverkehrsetzen erlassen.

Solche Beschränkungen betreffen nun auch die Stoffgruppe "Kreosot" (bestimmte Teeröle, die als Holzanstrich Verwendung fanden), Hexachlorethan und andere chlorierte Kohlenwasserstoffe (v.a. als Reinigungsmittel eingesetzt) sowie eine große Anzahl von krebserzeugenden, erbgutverändernden und fruchtbarkeitsgefährdenden Stoffen, die nicht mehr an den Endverbraucher abgegeben werden dürfen. Die Verordnung tritt mit Beginn des kommenden Jahres in Kraft.

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