Präsident Gil-Robles fordert Freilassung politischer Gefangener

Einleitung weltweiter Kampagne zur Befreiung politischer Gefangener anläßlich des 50. Jahrestages der Menschenrechtserklärung

Brüssel/Wien (OTS) - Der Präsident des Europäischen Parlaments, José María Gil-Robles, wird heute in Wien den Vorschlag machen, eine weltweite Kampagne für eine Amnestie von politischen Gefangenen noch vor Beginn des Jahres 2000 zu starten. In seiner Rede anläßlich des heute in der Wiener Hofburg stattfindenden Festaktes zum 50. Jahrestag der Annahme der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird sich Gil-Robles dafür einsetzen, endlich dem Widerspruch ein Ende zu machen, wonach sich einzelne Personen, die Verbrechen an der Menschlichkeit begangen haben, in Freiheit befinden, während Tausende anderer Menschen aus politischen Gründen in Gefängni= ssen inhaftiert sind.

"Der Internationale Strafgerichtstribunal wird sich dieses Problems annehmen, aber was passiert mit jenen, die sich ungerechtfertigterweise in Haft befinden? Entscheiden wir uns doch an diesem Jahrestag dazu, all unseren Einfluß für die Entlassung von Gewissensgefangenen aus ihrer Haft aufzubieten, in diesen 386 Tagen, die noch bis zum Beginn des neuen Jahrtausends vor uns liegen."

Präsident Gil-Robles wird die Staats- und Regierungschefs auch daran erinnern, daß die beste Garantie für die Einhaltung der Menschenrechte die Demokratie und ein parlamentarisches System sind. "Wahre Demokratie sollte die Ansichten der Minderheit reflektieren, nicht nur die der Mehrheit."

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