Muzik: Ausbau der Westautobahn - Farnleitners "Lückenplan" ist nicht akzeptabel

Weitere wichtige Maßnahmen fehlen

St. Pölten, (SPI) - "Der gestern von Wirtschaftsminister Johannes Farnleitner präsentierte Lückenschlußplan ist nichts weiter als ein "Lückenplan" - wichtige Straßenausbaumaßnahmen für Niederösterreich fehlen. Weder findet sich darin der vollwertige Ausbau der Westautobahn auf sechs Fahrspuren inklusive Pannenstreifen, noch findet sich darin der wichtige Lückenschluß der B 208 - die Verbindung von der B 7 zum Autobahnanschluß Korneuburg West. Die vollmundigen Ankündigungen des nö. Landesverkehrsreferenten LH Erwin Pröll von vergangener Woche erwiesen sich wieder einmal als Schall und Rauch. Niederösterreich wird im "Lückenplan" von Wirtschaftsminister Farnleitner sträflichst vernachlässigt", stellt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Hans Muzik, heute fest.****

"Die Anrainer der wichtigsten Transitrouten in Niederösterreich und vor allem die Pendler werden immer mehr zum Spielball einer von Versäumnissen gekennzeichneten Pröll-Verkehrspolitik und einer Ignorierung der wichtigsten Forderungen seitens des verantwortlichen Wirtschaftsministers. Die Westautobahn ist die Ost-West-Hauptverkehrsader der Republik. Der Totalausbau der A1 auf drei Fahrspuren würde nur ein Gleichziehen mit modernst ausgebauten Strecken im Westen des Bundesgebietes bedeuten. Das kann man Niederösterreich angesichts der Zunahme des Verkehrs nicht weiter verweigern.

Sparautobahnen" bringen uns keinen Schritt weiter, sie gefährden nur Menschenleben. Landesverkehrsreferent Erwin Pröll hat wieder einmal gepatzt - und alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreich müssen dafür die Zeche zahlen. "Wirtschaftsminister Farnleitner muß bewußt sein, daß der vollwertige Ausbau der Westautobahn für die Standortqualität des Landes von größter Bedeutung ist. Doch offensichtlich ist das für die Volkspartei von geringer Bedeutung. Auch wenn LH Erwin Pröll in dieser Frage bereits den "geordneten Rückzug" probt, werden die NÖ Sozialdemokraten nicht von ihrer Forderung eines Vollausbaus der A1 - und zwar innerhalb der Grenzen Niederösterreichs - abweichen", so der SP-Verkehrssprecher abschließend.
(Schluß) fa

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