Pfizer reicht Klage gegen Dänemark ein

New York (ots PRNewswire) - Pfizer Inc. (NYSE: PFE) hat das dänische Lebensmittelministerium wegen seines Verbots ihres Tierfuttermittelzusatzes Virginiamycin verklagt und Klage gegen das dänische Steuerministerium wegen seiner restriktiven Steuer auf solche Futtermittelzusätze eingereicht.

Die Europäische Kommission für die wissenschaftliche Auswertung von Tiernahrung (das SCAN Komitee) hat eine umfassende, genaue Untersuchung über die Sicherheit von Virginiamycin unternommen, meint Pfizer. Im Juli 1998 hat das Komitee die Meinung geäußert, daß es keinen Grund für das Verbot sieht und daß die Verwendung von Virginiamycin keine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit darstellt.

In seiner Klage behauptet Pfizer, daß das dänische Lebensmittelministerium sowohl dänisches wie auch EU-Recht verletzt hat, indem es das Verbot ohne hinreichende wissenschaftliche Beweismittel aussprach und indem es Pfizer nicht im voraus über das Verbot in Kenntnis setzte oder dem Unternehmen die Möglichkeit gab, auf das geplante Verbot zu reagieren. Pfizer hat darum gebeten, daß die Frage des europäischen Gesetzes vor dem Europäischen Gerichtshof entschieden wird.

In einer weiteren Klage sagte das Unternehmen, daß es beim Ombudsmann der Europäischen Kommission Beschwerde eingereicht hat über die Bemühungen der EU, Virginiamycin in den 15 Mitgliedsländern zu verbieten. In seiner Beschwerde sagte das Unternehmen, daß die EU nicht den üblichen Verfahren entsprochen hat, wissenschaftliche Analysen einschließlich seines eigenen SCAN Komitee außer acht gelassen und Aussagen aus den Untersuchungsergebnissen von Experten aus ihrem Zusammenhang genommen hat. Weiterhin, sagt das Unternehmen, haben öffentliche Einrichtungen während des EU Prozesses die Untersuchungen von Experten auf eine Art verfälscht, die ungerecht ist gegenüber den Herstellern von antibiotischen Futtermittelzusätzen, den Züchtern, die sich auf diese Zusätze verlassen, um auf wirtschaftliche Weise gesunde Lebensmittel herzustellen sowie den Verbrauchern, die letztendlich die dadurch zusätzlich entstandenen Kosten tragen zu müssen.

Das Unternehmen sagte, es würde die Aktivitäten der Kommission aufmerksam verfolgen und es sei bereit, die zusätzlichen Schritte auf europäischer Ebene zu unternehmen, die notwendig sind, um Virginamycin zu verteidigen und um Zuwiderhandlungen des Kommitees gegen übliche Verfahrensweisen zu unterbinden.

Das Unternehmen sagte, daß das dänische Verbot von Virginiamycin, ein Antibiotikum, welches zur verbesserten Futterverwertung verabreicht wird, willkürlich und ohne Berücksichtigung der wissenschaftlichen Fakten und gegen gängiges Recht ausgesprochen wurde.

Paul S. Miller, Senior Vice President und General Counsel von Pfizer, Inc.: "Die Wissenschaft ist von fundamentaler Wichtigkeit für Pfizer. Die großen Fortschritte, die wir in Fragen der Gesundheit gemacht haben, sind das Ergebnis unserer Verpflichtung der Wissenschaft gegenüber und der Innovationen, die dadurch ermöglicht werden. Daß eine Entscheidung wie diese ohne Berücksichtigung der vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse gefällt wird, ist grundsätzlich falsch. Es läßt vollständig die Rechte und Interessen der Schweine- und Geflügelzüchter, der Hersteller dieser Lebensmittel und der Verbraucher, die es gewohnt sind, diese Tiere als wirtschaftliche und genüßliche Nahrungsquelle zu betrachten, außer acht."

Pfizer, Inc. ist ein der Forschung gewidmetes, weltweites Pharmaunternehmen. 1997 hatte das Unternehmen einen Umsatz von rund $12,5 Milliarden und wird 1998 rund $2,2 Milliarden für Forschung und Entwicklung investieren.

ots Originaltext: Pfizer Inc.
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