Umweltmanagement hilft bei Senkung der Produktionskosten

15 österreichische Betriebe ziehen erfolgreiche Zwischen- bilanz - Pressekonferenz der ARGE Müllvermeidung

Wien (PWK) - 15 österreichische Betriebe ziehen im Rahmen des EU-geförderten Projekts ,Öko-Plus" eine erfolgreiche Bilanz. Rohstoffe werden noch effizienter eingesetzt, dadurch sinken die Material- und die Entsorgungskosten. In vielen Fällen war es auch möglich, den Wasser- und den Energieverbrauch deutlich zu verringern. Alle diese Umweltverbesserungen haben eines gemeinsam: Sie erfordern nicht finanzielle Mehrleistungen der Unternehmungen, im Gegenteil, sie bringen dem Betrieb Kosteneinsparungen. Das wirtschaftliche Interesse des Betriebes an den Kosteneinsparungen stellt somit den Motor des Fortschrittes für den Umweltschutz dar. ****

Diese Bilanz zog Dr. Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umweltpolitik in der Wirtschaftskammer Österreich, anläßlich der Präsentation der bisherigen Projektergebnisse ausgewählter österreichischer Unternehmungen im Rahmen des EU-Projektes ,Öko-Plus", dessen Ziel der Aufbau von Umweltmanagementsystemen in der Wirtschaft ist. Das Projekt ,Öko-Plus" - Qualifizierung zum betrieblichen Umweltcontroller - wird von der Arbeitsgemeinschaft Müllvermeidung, Graz, durchgeführet.

Der Gedanke, Umweltverbesserungen mit Kosteneinsparungen für die Wirtschaft zu verbinden, ist nicht neu. Innovativ ist im vorliegenden Projekt jedoch die konsequente Verknüpfung des Umweltmanagements mit dem betrieblichen Rechnungswesen. So ist es möglich, die zum Teil versteckten Unternehmenskosten aufzudecken, die mit dem Verbrauch von Umweltgütern verbunden sind. Dies ist wichtig, weil andernfalls die betriebswirtschaftliche Rentabilität von Umweltschutzinvestitionen chronisch unterschätzt wird. Erst wenn alle dem Unternehmen zuzuordnenden Kosten bekannt sind, zeigt sich die häufig kurze Amortisationsdauer von Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz des Material- und Energieeinsatzes.

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