VÖZ-Appell an Klubobleute: Vorerst nur die EU-Fernsehrichtlinie umsetzen

Wien (OTS) - In einem Schreiben an die Klubobleute der im
Parlament vertretenen Parteien sowie an SPÖ-Bundesgeschäftsführer Andreas Rudas und ÖVP-Generalsekretär Othmar Karas hat VÖZ-Präsident Max Dasch die Erwartung des Verbandes Österreichischer Zeitungen unterstrichen, daß angesichts der beschlossenen differenzierten Vorgangsweise bei der Behandlung des Medienpakets bei der Novelle zum Rundfunkgesetz unmittelbar nur jene Punkte einbezogen werden, die sich tatsächlich aus der Umsetzung der EU-Fernsehrichtlinie ergeben. Hingegen sollten jene Punkte aus der Rundfunkgesetznovelle ausgeklammert werden, "die eine Ausweitung der Werbemöglichkeiten des ORF bedeuten, insbesondere die Jahresdurchrechnung", heißt es in dem Schreiben.

Dasch verweist in diesem Zusammenhang auf laufende Gespräche zwischen dem ORF und dem Verband, denen der Boden entzogen würde, sollten sie durch die Einbeziehung der Jahresdurchrechnung in eine kleine ORF-Gesetznovelle vorweggenommen werden.

Grundsätzlich unterstrich der VÖZ-Präsident die Bereitschaft des Verbandes zur konstruktiven Mitarbeit bei allen anstehenden Materien des Medienpakets und betonte ausdrücklich, daß der VÖZ nicht auf eine Verzögerung der weiteren parlamentarischen Beratungen zum Medienpaket abziele, aber eine seriöse Beratung der Materie doch eine Chance haben sollte.

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