Fertiggstellung des NÖ-Warn- und Alarmsystems

Landesrat Blochberger: Niederösterreich auf Knopfdruck alarmierbar

St. Pölten (OTS) - Anläßlich der Präsentation zur Fertigstellung des NÖ Warn- und Alarmsystems mittels 1.900 Funksirenen-Steuergeräten heute in St. Pölten sagte Landesrat Franz Blochberger Niederösterreich sei mit dem heutigen Tag noch sicherer und auf Knopfdruck alarmierbar geworden. Damit könnten die Feuerwehren, die jährlich 60 Mill. Landesmittel erhielten noch rascher einschreiten. Man habe diesen Tag lange herbeigesehnt mit dem zusätzliche Sicherheit ins Land gekommen sei. Mit Investitionen von insgesamt 208 Millionen Schilling sei in 5 Minuten theoretisch jede Sirene in Niederösterreich ansteuerbar. Dies stelle aber erst die Halbzeit der Bemühungen dar. Er hoffe, die Landeswarnzentrale bald ihrer Bestimmung übergeben zu können. Diese zu vernetzen und mit den Bezirkswarnzentralen zu verbinden. Der Kostenrahmen für diesen im Jahr 2000 zu realisierenden Schritt liegt bei etwa 30 Million Schilling.

Der Grund für den Ausbau des Warn- und Alarmsystems liegt in der Verständigung der Bevölkerung im Katastrophen- und Krisenfall. Zudem wird so ein schnelleres Eingreifen der Feuerwehr, die in Niederösterreich jährlich rund 55.000 Einsätze hat, sichergestellt. Für den Bereich der Feuerwehren ist mit den 1.900 Funksirenen Steuergeräten das Warn- und Alarmsystem im Vollausbau fertiggestellt. Parallel dazu gibt es einheitliche EDV-gestützte Alarmierungspläne.

Während das derzeitige Alarmierungssystem aber noch isoliert arbeitet, soll die Erstellung eines bereichszentralen Konzeptes mit acht Stellen in NÖ und eine Vernetzung mit der Landeswarnzentrale dafür sorgen, daß von dort aus nicht nur jede einzelne Sirene auslösbar ist, sondern auch zentral Landeswarnalarm gegeben werden kann. Derzeit benötigt man für den Landesalarm 30 Minuten. Technisch machbar wäre er aber ebenfalls in weniger als 5 Minuten.

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