AMS-Beschäftigungsprojekt "Verein Wohnen"

Positive Bilanz nach 5 Jahren

St.Pölten (NLK) - St.Pöltner SozialarbeiterInnen gründeten Anfang der neunziger Jahre den "Verein Wohnen", um für ihre Klientel kostengünstigen Wohnraum zu schaffen. Bald zeigte sich, daß diese Initiative eine arbeitsmarktpolitische Einbettung braucht. So startete das Arbeitsmarktservice Niederösterreich im Jahr 1993 ein ambitioniertes Beschäftigungsprojekt: Langzeitarbeitslose Männer, die nach der Haft bzw. aufgrund von Suchtkrankheit, Überschuldung, Obdachlosigkeit oder Behinderung denkbar schlechte Integrationschancen haben, sollten durch Mitarbeit bei der Wohnraumsanierung zurück ins Erwerbsleben finden. Bei einer Festveranstaltung in St.Pölten zog heute der stellvertretende Landesgeschäftsführer des AMS NÖ, Karl Fakler, die erfolgreiche Bilanz der ersten fünf Jahre: "Von bislang 60 Teilnehmern konnten mehr als die Hälfte auf einen regulären Arbeitsplatz vermittelt werden." Fakler unterstrich die durchwegs runde Gesamtkonzeption:
"Arbeitslose helfen Wohnungslosen und so sich selbst. Und dabei entstehen bleibende Sachwerte am Wohnungssektor." Von 1993 bis heute hat das Team des St.Pöltner Beschäftigungsprojektes in insgesamt 10 Häusern 45 moderne Wohneinheiten geschaffen.

Beim "Verein Wohnen" arbeiten AMS NÖ, Land Niederösterreich und das Bundesamt für Soziales und Behindertenwesen (BSB) erfoglreich zusammen. Das AMS NÖ fördert die Lohnkosten sowie die Kosten für die Weiterbildung der MitarbeiterInnen im Beschäftigungsprojekt, die für 9 Transitarbeitsplätze und 3 Schlüsselarbeitsplätze pro Jahr rund 4 Millionen Schilling ausmachen, und trägt damit knapp zwei Drittel des Gesamtbudgets. Mehr als 2 Millionen Schilling, 30 Prozent des jährlichen Finanzierungsvolumens, werden mittlerweile durch Eigenerwirtschaftung aufgebracht. Das Land Niederösterreich schießt pro Jahr rund 200.000 Schilling direkt ins Beschäftigungsprojekt zu und beteiligt sich darüber hinaus maßgeblich am Verwaltungsaufwand des Vereines und an den Investitionen im Baubereich. Das BSB fördert zusätzlich vier Arbeitsplätze für behinderte Personen und eine Schlüsselkraft. Weitere Informationen: AMS NÖ, Dr. Georg Grund-Groiss, Telefon 01/53136/306.

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