ARBÖ: Pannenfahrer im Kälte-Dauereinsatz

Wien (ARBÖ) - Die klirrenden Kälte und der Schnee der
vergangenen Nacht bescherten den ARBÖ-Pannenfahrern die erste
harte Bewährungsprobe. Viele Autobatterien verabschiedeten sich in den verfrühten Weihnachtsurlaub und die Dieselfahrzeuge hatten
auch so ihre Probleme. Die Folge: Die Pannenfahrer des ARBÖ waren seit den Morgenstunden im Dauereinsatz.

"Die Zahl der Pannen hat sich heute vervielfacht", erklärte ARBÖ-Techniker Dipl.Ing. Martin Ognar. Um den Ansturm auf den Pannenruf 1-2-3 bewältigen zu können, mobilisierte der ARBÖ alle rollenden Kräfte.

Die beiden Hauptprobleme: Startschwierigkeiten bei Benzin- und Dieselfahrzeugen. Hier die Tips der ARBÖ-Techniker:

Batterie:

Auch vollgeladene Batterien können bei Minusgraden nur noch 50 Prozent ihrer Kapazität entwickeln. Bei Startschwierigkeiten hilft das Besprühen von Verteiler, Zündkabel und Kerzenstecker mit Antifeuchigkeitsspray. Elektrische Verbraucher wie Radio, Scheinwerfer oder Heckscheibenheizung erst nach dem Starten einschalten.

Damit das Auto bei tiefen Temperaturen verläßlich anspringt, benötigen auch sogenannte wartungsfreie Batterien eine entsprechende Pflege. Verschmutzung oder oxydierte Anschlüsse sorgen für Spannungsverluste und damit für Startprobleme. Die ARBÖ-Techniker raten daher, die Batterie, mit reinem Wasser abzuwaschen und danach die Anschlüsse mit Polfett vor Oxidation zu schützen. Auch der Säurestand in der Batterie kann dabei einfach kontrolliert werden. Ist er zu gering, füllt man in die einzelnen Kammern destilliertes Wasser nach, das man bei Tankstellen sowie
in Drogerien und Apotheken erhält.

Dieselfahrzeuge:
Der derzeit an den Tankstellen ausgegebene Dieselkraftstoff hat
eine entsprechende Winterqualität, damit speziell das Ausflocken des im Kraftstoff vorhandenen Paraffins vermindert wird. Um das Dieselöl zusätzlich gegen extrem tiefe Temperaturen zu wappnen, gibt es nach Angaben der ARBÖ-Techniker zwei Möglichkeiten:
* die Zugabe von Petroleum im Ausmaß von maximal 20 Prozent,
* die Zugabe eines speziellen Additives, wie es bei Tankstellen erhältlich ist.
Empfohlen wird, Petroleum oder Additiv vor dem Tanken in den Tank
zu füllen, damit es sich besser mit dem Dieselöl vermischen kann. Dipl.Ing. Ognar: "Beachten Sie dabei allerding unbedingt die
Angaben der Betriebsanleitung Ihres Wagens."
Notwendig ist die Vorsorge bei tiefen Temperaturen, weil durch die Kälte das im Dieselöl verhandene Paraffin ausflockt und Kraftstoffleitungen und -filter verstopft. Ist es bereits zu
diesem Phänomen gekommen, hilft nur Wärme. Am besten ist es, den Wagen in eine Garage zu schleppen und zu warten, bis das Dieselöl wieder fließt.

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