Krenn im NEWS-Interview: "Gehe nur, wenn der Papst es will"

Der St. Pöltner Bischof fordert "gerechte Strafe" gegen Äbte - Vorausmeldung zu NEWS Nr. 50/10.12.1998

Wien (OTS) - In einem Interview mit der morgen erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS schließt der St. Pöltner Bischof Kurt Krenn aus, von sich aus zurückzutreten. Nur der Papst könne ihn abberufen: "Wenn's der liebe Gott will, wenn's der Papst will, dann gehe ich halt". Der Vorstoß der niederösterreichischen Gebete um Joachim Angerer und Clemens Lashofer berühre ihn wenig, aber es ist ein Delikt nach dem Kirchenrecht, wenn man die Gläubigen gegen den Ordinarius aufbringt. Der Kodex verlangt, dies mit ihrer gerechten Strafe zu belegen,. Ich weiß nicht, ob die Leute das wissen, wenn sie gegen mich hetzten".

Krenn geht im NEWS- Gespräch weiter davon aus, daß Kardinal Schönborn nichts mit den Attacken von Generalvikar Helmut Schüller zu tun hat. Er hatte bekanntlich am Wochenende ebenfalls den Rücktritt Krenns gefordert. Krenn: "Ich gehe nach wie vor davon aus, daß der Kardinal davon nichts wußte. Ich kann und will es mir auch nicht vorstellen".

Dem widerspricht Generalvikar Schüller im News Gespräch allerdings. Schüller zu News: "Ich spreche dauernd mit Schönborn". Sein Appell an Rom, etwas in Sachen Krenn zu unternehmen, sei ebenfalls mit ihm abgesprochen worden.

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