EU-US-Symposium über soziale Mindeststandards im Textilbereich

Am 10. und 11. Dezember werden Kriterien und Instrumente zur Verhinderung von menschenunwürdigen Bedingungen diskutiert

Wien (Pwk) - Am 10. und 11. Dezember findet im Rahmen des Transatlantischen Dialogs in Washington ein von der EU-Kommission und dem US-Department of Labor organisiertes Symposium über die Einhaltung von sozialen Mindeststandards in der Textil-, Bekleidungs-und Lederindustrie statt. ****

Während in den Industriestaaten die sozialen Rechte der Arbeitnehmer bereits einen hohen Standard haben und auch eingehalten werden, arbeiten in den Entwicklungsländern Millionen von Menschen unter nicht akzeptablen, teilweise menschenunwürdigen Bedingungen, wie Kinderarbeit, Zwangsarbeit, mangelnde Sicherheits- und Umweltbestimmungen, fehlende Arbeitszeit- und Lohnregelungen.

Ziel der Beratungen ist es, gemeinsame Kriterien, Instrumentarien und Wege zur Durchsetzung der bereits in der Konvention der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) festgelegten Mindeststandards in solchen Ländern zu finden, um den betroffenen Menschen zu helfen und einen offenen und fairen Welthandel zu erreichen.

Die europäischen Sozialpartner der Textil- und Bekleidungsindustrie haben bereits vor einem Jahr eine gemeinsame Charta verabschiedet, die das Prinzip des Verbots der Zwangsarbeit, die Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Tarifverhandlungen, das Verbot der Kinderarbeit und die Nichtdiskriminierung im Beschäftigungsbereich festlegt.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Wolfgang Bruckner
1010 Wien
Rudolfsplatz 12

Fachverband der Textilindustrie Österreichs

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK