Habsburg-Affäre: Bereits über eine Million Spendengelder - Die Montags von Habsburg zugegebene Schadenssumme ist weit überschritten. Ein Ermittler: "Wir werden bei drei Millionen zu

Wien (OTS) - zählen aufhören." -
Vorausmeldung zu NEWS 50/10.12.98 =

Wie NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe
berichtet, hat die Schadenssumme der World Vision-Spendengeldaffäre bereits eine Million überschritten. Der von Karl Habsburg am Montag eingestandene Fehlbetrag von 640.000 Schilling ist damit weit überschritten. Die Gesamtsumme der unkorrekten Geldflüsse betrug nach NEWS-Recherchen bei Redaktionsschluß 1.148.000 Schilling. Ein Ermittler glaubt allerdings nicht, daß diese Summe bereits das Gesamtausmaß umfaßt: "Ich denke, wir werden bei knapp über drei Millionen zu zählen aufhören können."

* Zusätzlich zu den bisher bekannten 640.000 Schilling tauchen jetzt Belege für die Anschaffung eines "Monarchie-Atlas" in Höhe von 288.000 Schilling beim Verlag Freytag & Berndt vom Juni 1997 auf. Bezahlt wurde wieder einmal von "World Vision Österreich".

* Zudem bezahlte "World Vision Österreich" seit 1996 monatlich 11.000 Schilling Miete für die Mitbenützung eines Raumes an die "Gesellschaft der Freunde eines Vereinten Europas". "World Vision" hätte den "Clubraum" der Paneuropabewegung am Wiener Schwarzenbergplatz drei Tage pro Woche für "Patenschaftstreffen" benützen können - genutzt wurde die Räumlichkeit in Wahrheit nur einmal pro Monat. Gesamtmiete bisher: exakt 220.000 Schilling.

In Summe sind das also 1.148.000 Schilling an Spendengeldern für Kinder der dritten Welt, die für monarchistische Zwecke und den Habsburg-Wahlkampf geflossen sind.

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