Sektorübergreifende Regionalberatung in NÖ

3,4 Millionen Regionalisierungsmittel für Jänner bis Juni 1998

St.Pölten (NLK) - Die sektorübergreifende Regionalberatung ist eine Maßnahme im Rahmen der Ziel 5b-Programmplanung. Sie zielt insbesondere auf die Aktivierung und Nutzung der endogenen Potentiale einer Region ab, indem Personen und Initiativen Hilfe zur Selbsthilfe bei der Umsetzung innovativer Ideen unter Einbeziehung regionaler Ressourcen geboten wird. Die sektorübergreifende Regionalberatung umfaßt Aktivierungs-, Informations- und Beratungsleistungen, welche die Projektträger in die Lage versetzen soll, ihre Ideen professionell umzusetzen.

Bei einer ihrer letzten Regierungssitzungen hat die NÖ Landesregierung das Regionalisierungsprojekt "EU Regionalpolitik Ziel 5b Niederösterreich Maßnahme - Sektorübergreifende Regionalberatung" für den Umsetzungszeitraum 1. Jänner bis 30. Juni 1998 beschlossen und zur Finanzierung einen Zuschuß in der Höhe von rund 3,4 Millionen Schilling aus Regionalisierungsmitteln zur Verfügung gestellt. Die diesen Ausgaben entsprechenden Aufwendungen gliedern sich in Kurz-und Sondierungsberatungen, in begleitende Beratung, Arbeitstagungen und Informationsveranstaltungen sowie einzelprojektübergreifende Leistungen und Impulsthemen.

Die Fördersätze der Eco Plus Regionalberatung betragen dabei bei Kurz- und Sondierungsberatungen bzw. einzelprojektübergreifenden Leistungen und Impulsthemenaufbereitung 100 Prozent sowie bei begleitenden Beratungen und Expertisen für Projektvorhaben zwischen 30 und 70 Prozent. Die Leistungen im Berichtszeitraum bestanden u.a. in insgesamt 55 Beratungsfällen und der Betreuung von 22 einzelprojektübergreifenden Vorhaben und Impulsthemen wie Reit- und Wintersporttourismus, Naturparke, Unternehmenskooperationen etc.

Hinsichtlich Unternehmenskooperationen und Clusterbildung hatte die NÖ Landesregierung bereits im Herbst beschlossen, die diesbezügliche Regionalberatung der Eco Plus auch auf Nicht-Ziel 5b-Gebiete auszudehnen. Die Ausweitung der regionalen Zuständigkeit der Informations-, Aktivierungs- und Beratungsleistungen für Kooperationsprojekte steht damit im Zusammenhang, daß die bisherigen Erfahrungen der Eco Plus gezeigt haben, daß einerseits die finanzielle Förderung zu einer wesentlichen Beschleunigung der Entwicklung von Kooperationsprojekten führt, daß aber andererseits auch eine externe Steuerung und Kontrolle dieses Prozesses sinnvoll ist. Dabei steht das "networking" mit allen in diesem Bereich arbeitenden Organisationen wie der Wirtschaftsförderungsabteilung des Landes und den Regionalmanagements im Vordergrund.

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