LIF-Wien: Wohnen und Arbeiten "unter einem Dach" auch im geförderten Wohnbau

Hack: "Wohnbauförderung wird entsprechend einem Antrag der Wiener Liberalen geändert!"

Wien (OTS) Erfreut reagierte heute die liberale Wohnbausprecherin Michaela Hack auf die geplante Änderung der Wohnbauförderung zugunsten von mehr "Arbeiten- und Wohnen-Projekten". In einem entsprechenden Antrag im Wiener Landtag haben die Liberalen die vermehrte Schaffung von Arbeitsräumlichkeiten und Gemeinschaftsbüros im geförderten Wohnbau und eine dementsprechende Änderung der Wohnbauförderung gefordert. "Im geförderten Wohnbau müssen die Anforderungen einer zeitgemäßen Stadtplanung berücksichtigt werden. Dazu gehört auch ein verstärktes Angebot von Wohnen und Arbeiten in einem Gebäude", sagte die liberale Wohnbausprecherin.

Derzeit können bei der Errichtung von geförderten Mietwohnungen maximal 10% der Gesamtnutzfläche für Geschäftsräume vorgesehen werden. Diese 10% beinhalten bereits Nahversorgungsgeschäfte im Ergeschoßbereich. "Dies werde jetzt nach Auskunft von Stadtrat Faymann geändert. In Zukunft sollen bis zu 25% Geschäftsflächeninfrastruktur unabhängig von der jeweiligen Förderschiene mitgefördert werden", so Hack.

Diese Änderung ermögliche es, nun auch im geförderten Wohnbau mehr Arbeitsplätze im unmittelbaren Wohnbereich zu schaffen. Denn sowohl im Telekommunikationsbereich als auch bei vielen anderen Dienstleistungen, wie EDV oder Versicherungen, würden immer mehr Menschen von Zuhause aus arbeiten oder sie suchen ein Büro in unmittelbarer Nähe ihrer Wohnung. Die Nachfrage am Wohnungsmarkt bestätige, daß einerseits kleinere Büros im Wohnungsverband, andererseits Bürogemeinschaften gewünscht werden, so die liberale Wohnbausprecherin.

"Besonders für Jungunternehmer und Jungunternehmerinnen sind solche Gemeinschaftsbüros eine attraktive Starthilfe auf dem Weg in die Selbständigkeit. Gerade geförderte Wohnungen sind eher klein und viele haben das Problem, ihr "Büro" zwischen Küchentisch und Wohnzimmer unterbringen zu müssen", erklärte Hack.

"Diese Änderung der Wohnbauförderung ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Wohn- und Arbeitssituation für Menschen, die im geförderten Wohnbau leben. Die sogenannten 'Stadt der kurzen Wege' bekommt nun auch beim geförderten Wohnbau eine höhere Bedeutung", so die liberale Gemeinderätin abschließend.

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