Österreichs Einfluß auf europäische KMU-Politik gestärkt

Steinmetzmeister Bamberger zum Vizepräsidenten der UEAPME gewählt - Gerhard Huemer koordiniert Zusammenarbeit mit UNICE

Wien (Pwk) - Österreichs Gewerbe und Handwerksbetriebe werden in Zukunft die Politik der Europäischen Union wesentlich stärker mitbestimmen als in der Vergangenenheit. Deutlichstes Zeichen dafür ist die Unterzeichnug des Kooperationsabkommens zwischen der UEAPME und dem Europäischen Industrie- und Arbeitgeberverband UNICE vor kurzem in Wien, mit dem die Wirtschaftskammer als Interessenvertetung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erstmals ein Sprachrohr im Europäischen Sozialen Dialog erhält. Eine der treibenden Kräfte hinter diesem historischen Ereignis war Hans Leitner, Syndikus der Sektion Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich. ****

"Wir sind seit 14 Jahren Mitglied der UEAPME. Nun ernten wir die Früchte unserer Arbeit, den österreichischen Gewerbe- und Handwerksbetrieben eine starke Stimme in Europa zu geben", so Syndikus Leitner. Schließlich ist der Bundessektion noch ein weiterer Schachzug in der europäischen KMU-Politik gelungen. Erstmals wurde ein Österreicher zum Vizepräsidenten der UEAPME gewählt. Franz Bamberger, Bundesinnungsmeister der Steinmetzmeister, wird ab 1999 eine bedeutende und aktive Rolle bei der Formulierung der österreichischen Mittelstandspolitik spielen. "Die Wahl Bambergers, dessen Steinmetzbetrieb sich mit 9 Standorten und 150 Mitarbeitern zum führenden Gewerbebetrieb Österreichs in dieser Branche entwickelt hat, ist ein sichtbares Zeichen für die Anerkennung der österreichischen Arbeit innerhalb der UEAPME", unterstreicht Leitner.

Neben Bamberger, der bereits bei der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens in Wien dabei war, wird noch ein weiterer Österreicher die Mannschaft der UEAPME verstärken: Gerhard Huemer, Mitarbeiter der Abteilung für Wirtschaftspolitik der Wirtschaftskammer Österreicher, koordiniert ab Februar 1999 die reibungslose Zusammenarbeit von UEAPME und UNICE. Schließlich wurde mit dem italienischen Paradeunternehmer Andrea Bonetti ein Mann zum Präsidenten der UEAPME gewählt, dessen Handwerksverband CONFARTIDIGNATO mit der Bundessektion Gewerbe und Handwerk traditionell enge und freundschaftliche Beziehungen pflegt. "Ich bin überzeugt, daß mit den jüngsten Personalentscheidungen in der UEAPME ein neues Kapitel der Durchsetzung der Interessen der kleinen und mittleren Unternehmen auf europäischer Ebene aufgeschlagen wurde", ist Leitner überzeugt, der selbst Vorsitzender des Kulturausschusses der UEAPME ist.
(Schluß) MH

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