Dirnberger: Einem soll sich für menschenwürdige Bahn einsetzen

Milliarden für SBT gehören in eine moderne Bahn gesteckt

Niederösterreich, 9.12.1998 (NÖI) "Anstatt Milliarden in ein unnötiges, unfinanzierbares und ökologisch höchst gefährliches Prestigeprojekt zu verschleudern, sollte sich der Verkehrsminister lieber für eine menschenwürdige und pendlerfreundliche Bahn einsetzen. Überalterte Zuggarnituren und Verzögerungen bei der Einsetzung von Doppelstockwaggons machen das Leben der Pendler sicherlich nicht leichter. Anstatt 20 Milliarden in eine Fahrzeitverkürzung von 20 Minuten von Wien nach Triest zu verpulvern, würde den Pendlern ein weit besserer Dienst mit der Modernisierung und Erneuerung der Zuggarnituren gemacht werden", erklärte LAbg. Alfred Dirnberger. ****

"Ein schönes Bild von wirklich modernen Zügen, die dazu animieren, benutzt zu werden, kann sich Einem bei unseren
deutschen Nachbarn machen. Es ist hoch an der Zeit, die Pendler wirklich von der Straße auf die Schiene zu bringen. Das wird aber sicherlich nicht mit einem Semmering-Bahntunnel passieren, sondern mit attraktiven Zügen und entsprechendem Service. In diesem Zusammenhang ist der Verkehrsminister auch aufgefordert, nicht
dabei zuzusehen, wie eine so wichtige Serviceeinrichtung, wie die 'Grüne Bank', die den Pendlern lange Wartezeiten erspart, aufgelöst wird", so Dirnberger weiter.

"Auch die teuerste Werbekampagne wird unsere Pendler nicht in vorsintflutliche Zugabteile bringen. Darum gilt es, das für den Semmering verschleuderte Geld schleunigst in eine funktionierende und menschenwürdige Bahn zu stecken", betonte Dirnberger.
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