AKS-NÖ: Gehrer ohne Perspektiven Forderung nach Erziehungsmitteln ist Schritt in Vergangenheit

Niederösterreich (OTS) "In den von Bundesministerin Gehrer geäußerten Vorschlägen über neue Erziehungsmittel in der
Schule, spiegelt sich die Perspektivlosigkeit ihrer Bildungspolitik wieder," sagte heute Torsten Engelage, der Vorsitzende der
AKS-NÖ (Aktion kritischer Schüler).

Engelage: "Diese Vorschläge sind der einstweilige
Höhepunkt der konservativen Ideenlosigkeit der obersten Bildungsbeamtin. Statt progressiver Konzepte erleben wir das herumdoktern an den Problemen mit den Lösungsansätzen von
gestern. Zwar scheint es keine Wiedereinführung der
Prügelstrafe zu geben, jedoch allein die Tatsache, daß
altbekannte Rufe nach Recht und Anstand laut werden, ist bedenklich."

"Für uns steht fest, daß der von Frau Gehrer beschrittene
Weg falsch ist. Mit den Lehrmethoden der preußischen
Internate der Jahrhundertwende erzieht man die Schüler und SchülerInnen nicht zu mündigen und selbstständigen
Mitgliedern einer aufgeklärten, demokratischen Gesellschaft.
Es ist an der Zeit, daß sich die Schule endlich der Persönlichkeitsbildung der SchülerInnen widmet und sich
bewußt wird, daß hierfür eine andere Pädagogik nötig ist," schloß er.
(schluss)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN