Bartenstein: EU hält ihre Anstrengungen gegen Wüstenbildung aufrecht

UN-Konferenz zur Bekämpfung der Wüstenbildung in Dakar

Dakar/Wien (OTS) - Die EU wird ihre führende Rolle bei der Finanzierung von Maßnahmen gegen die Wüstenbildung auch in Zukunft aufrecht halten. Das versicherte Umweltminister Dr. Martin Bartenstein in seiner Funktion als Vorsitzender des EU-Umweltrates bei der UN-Konferenz zur Bekämpfung der Wüstenbildung in Dakar (Senegal) heute, Dienstag. Die EU habe großes Interesse, daß die 1992 in Rio beschlossene Wüstenkonvention umgesetzt wird und ihre positiven Effekte für die Dürregebiete der Erde entfaltet. Die Finanzhilfe von seiten der EU solle noch effizienter werden.

Der sogenannte "Globale Mechanismus", der bei der Mobilisierung von finanziellen und technischen Mitteln zur Umsetzung der Konvention behilflich ist, sollte so bald wie möglich seine volle Arbeit aufnehmen können, sagte Bartenstein. Beeindruckt zeigte er sich von den in Dakar vorgelegten nationalen Programmen, in denen Projekte der einzelnen Staaten gegen die weitere Ausbreitung von Wüstengebieten zusammengefaßt sind.

In Dakar treffen die Vertreter jener Staaten zusammen, die die UN-Wüstenkonvention ratifiziert haben. Dieses Übereinkommen gehört - so wie die Klimakonvention und die Konvention über die biologische Vielfalt - zu den UNCED-Konventionen von Rio. Österreich hat das Übereinkommen im Juli 1997 ratifiziert und ist damit stimmberechtigtes Mitglied.

(Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Jugend & Familie
Dr. Ingrid Nemec
Tel.: (01) 515 22 DW 5051

Bundesministerium für Umwelt

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BMU/OTS