Generali Gruppe: Fusion in Ungarn

Die Generali Vienna-Gruppe plant die Fusion ihrer ungarischen Versicherungstöchter Providencia und Generali Budapest.

Wien (OTS) - Nach Österreich und Deutschland nimmt die Generali Holding Vienna jetzt auch die Neustrukturierung ihrer Präsenz auf dem ungarischen Markt in Angriff. Der für 9. Dezember 1998 einberufenen außerordentlichen Hauptversammlung der Generali Budapest Versicherungs-AG wird eine Fusion mit der Providencia Österreichisch-ungarischen Versicherungs-AG vorgeschlagen. Ein entsprechender Vorschlag wird auch der außerordentlichen Hauptversammlung der Providencia Anfang Jänner 1999 unterbreitet. Die beiden Tochtergesellschaften der börsennotierten Generali Holding Vienna AG sollen per 1. Mai 1999 zur Generali-Providencia Versicherungs-AG zusammengeführt werden. Als Generaldirektor der neuen Gesellschaft ist Dr. Matyas Palvölgyi designiert. ****

Zwtl. Generali-Providencia: Nummer 3 in Ungarn

Die Generali Holding Vienna stärkt mit der beabsichtigten Fusion ihre starke Marktposition in Ungarn. Die künftige Generali-Providencia liegt mit einem Marktanteil von mehr als 18 Prozent hinter den beiden ehemaligen ungarischen Monopolgesellschaften auf Platz 3, was den spektakulären Aufstieg der Gruppe seit ihrem Markteintritt in Ungarn im Jahr 1989 dokumentiert. In der Nicht-Lebensversicherung beträgt der Marktanteil der Generali-Providencia 22 %; die Gesellschaft liegt damit - ebenso wie in der Kfz-Haftpflichtversicherung - auf dem 2. Rang. In der Lebensversicherung beträgt der Marktanteil mehr als 11 Prozent.
Beide Gesellschaften haben ihren Aufbau erfolgreich bewältigt und den Break even erreicht. "Um diese Gewinnsituation abzusichern, bündeln wir jetzt unsere Kräfte auf diesem wichtigen Markt", erklärt DDr. Günther Neumann, im Vorstand der Generali Holding Vienna für Ungarn verantwortlich. Zahlreiche Aufgaben in wichtigen Back-Office-Bereichen der beiden ungarischen Gesellschaften wurden schon in den vergangenen Jahren gemeinsam wahrgenommen. Neumann:
"Wir spannen jetzt auch die beiden leistungsfähigen Vertriebsorganisationen zusammen, um hier eine noch höhere Schlagkraft und weitere Marktanteilsgewinne zu erreichen."

Zur Generali Vienna-Gruppe zählen in Ungarn neben den Kompositversicherern Providencia und Generali Budapest auch die Reiseversicherung Europai und die Bausparkasse Lakaskassza. Die drei Versicherungsgesellschaften erwarten für 1998 Prämieneinnahmen von rund 44 Milliarden Forint (rund 2,4 Milliarden Schilling). Damit erreicht Ungarn am gesamten Prämienaufkommen der Generali Vienna-Gruppe bereits einen Anteil von nahezu 10 Prozent.

Insgesamt beschäftigt die Gruppe in Ungarn rund 3.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist damit ein wichtiger Arbeitgeber.

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