TELEMATIK HILFT UNFÄLLE ZU VERMEIDEN - Grafik KfV: Nutzung moderner Verkehrsinformationssysteme, um Österreichs Straßen sicherer zu machen - Eigenverantwortung der Kraftfahrer aber unerläßlich

Wien (OTS) - "Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sollen moderne Verkehrsinformationssysteme eingesetzt werden", fordert das Kuratorium für Verkehrssicherheit. Dazu gehören u. a. Wechselverkehrszeichen, Rundfunkinformationen und Geisterfahrer-Warneinrichtungen. Bei sinnvoller Nutzung dieser Systeme können die Verkehrsteilnehmer vor Verkehrsprobleme wie Staus, Unfällen und sonstigen Verkehrsbehinderungen z. B. Glatteis gewarnt werden. Bei der intelligenten Geschwindigkeitsbeeinflussung (Intelligent Speed Adaptation - ISA) kann sogar auf die Geschwindigkeitswahl von außen Einfluß genommen werden. Nach Pilotversuchen in Skandinavien verspricht man sich bei generellem Einsatz Unfallreduktionen von bis zu 35%.

Trotzdem entbinden all diese technischen Hilfen den Kraftfahrer nicht davon verantwortungsbewußt zu fahren. Blindes Vertrauen in die Technik ist auch im Straßenverkehr nicht angesagt. Vielmehr sollen die technischen Möglichkeiten unter der Prämisse der Verkehrssicherheit nutzbringend eingesetzt werden.

Welche Chancen, aber auch welche Risiken diese modernen Techniken für die Verkehrsteilnehmer bieten, wird in einer KfV-Enquete "Telematik & Verkehrssicherheit - Realität - Vision - Illusion" am Donnerstag, den 10.12. 1998 ab 9.00 Uhr in der Bundesländer-Versicherung diskutiert. Wo kann die Telematik den Kraftfahrer bei der Aufnahme relevanter Verkehrsinformationen entlasten und sein Fahrverhalten positiv unterstützen und ab wann ist die Gefahr der Ablenkung gegeben, sodaß das Unfallrisiko wieder steigt? Diesen und ähnlichen Fragen stellt sich ein international besetztes Podium.

Unfallzahlen im Oktober wieder gestiegen

Mehr verletzte und getötete Verkehrsteilnehmer forderte der Verkehr auf Österreichs Straßen im Oktober 1998 gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies geht aus der soeben vom Österreichischen Statistischen Zentralamt veröffentlichten vorläufigen Unfallbilanz für die Periode Jänner bis Oktober 1998 hervor.

Konkret ereigneten sich 3.273 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das sind um 20 oder 0,6% weniger als Im Oktober des Vorjahres. Die Zahl der Verletzten ist allerdings mit 4.307 um 125 oder 3,0% gestiegen. 99 Todesopfer gegenüber 93 im Vorjahresmonat bedeuten ein Plus um 6 oder 6,5%.

Im Zeitraum vom 1. bis 30 November 1998 kamen 67 Menschen ums Leben.

Unfallursachen waren: Überhöhte Geschwindigkeit (25), Vorrangverletzung (13), Überholen (5), Übermüdung (2), Unachtsamkeit (7), Sonstiges (1), ungeklärte Unfälle (9).

Vom 1. Jänner bis zum 6. Dezember dieses Jahres gab es auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 882 Verkehrstote, im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 1050 Menschen tödlich.

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