Dirnberger: Hostasch soll endlich für Ausweitung der Rezeptfreiheit sorgen

Experten errechnen Ersparnis für Krankenkassen von 2 Mrd. Schilling

Wien (OTS) - Die Gesundheitsministerin soll sich dafür einsetzen, daß die Liste der rezeptfreien Medikamente in Österreich ausgeweitet und damit dem europäischen Niveau angeglichen wird. Das würde den Krankenkassen durch Wegfall der Arztkosten und Kosten für Medikamente 2 Milliarden Schilling jährlich ersparen. Das sagte heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB).

Jetzt, in der naßkalten Jahreszeit sind Verkühlungen mit Husten und Schnupfen an der Tagesordnung. Medikamente, die z.B. in Deutschland rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind und im Fernsehen beworben werden sind in Österreich nach wie vor rezeptpflichtig. Braucht der Patient also ein solches Medikament, darunter fallen sagar die in Österreich gebräuchlichsten Nasentropfen, muß er 50 Schilling für den Krankenschein zahlen. Dann geht er in die Arztpraxis, wo zumeist die Sprechstundenhilfe das Rezept ausstellt. Das Medikament wird dann nach dem Bezug in der Apotheke der Krankenkasse verrechnet. So entstehen den Kassen, wie erst kürzlich von Univ.Prof. Dr. Engelbert Theurl vom Finanzwissenschaftlichen Institut der Uni Innsbruck errechnet wurde, rund 2 Milliarden Schilling, die mit mehr Rezeptfreiheit vermieden werden könnten.

Dirnberger: "Nun ist Lore Hostasch am Zug. Sie darf sich dem Geld-Diktat der nimmersatten Ärzte nicht beugen und auch bei der Rezeptfreiheit endlich für europäische Verhältnisse in Österreich sorgen. Die Volksgesundheit ist entgegen der Greuelpropaganda der Ärzte dadurch sicher nicht in Gefahr, wie die ausländischen Beispiele zeigen."

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