ARBÖ: So verderben Sie Automardern den Appetit

Wien (ARBÖ) - Marder sind zweifellos possierliche Tiere, aber
eine große Gefahr für Ihr Auto. Um den feuchten und kalten Tagen ein Schnippchen zu schlagen, suchen die Marder vielfach einen
warmen Unterschlupf unter unseren fahrbaren Untersätzen. Speziell Kabel, Gummidichtungen und Schläuche haben es den Nagetieren angetan. Oftmals sind die Auswirkungen dieser kleinen Untermieter aber beträchtlich. Hunderte Einsätze des ARBÖ-Pannendienstes werden aufgrund von Marderbissen notwendig.

Oftmals treten die Folgeerscheinungen von Marderbissen auch nur sporadisch auf. Zündaussetzer, die kurzfristig auftreten und dann wieder verschwinden, werden häufig vom Autofahrer nicht weiter beachtet. "Langfristig kann es aber dadurch zu Folgeschäden an der Fahrzeugelektronik kommen" warnt ARBÖ-Technikexperte Dipl. Ing. Martin Ognar.

Speziell bei modernen Fahrzeugen werden solche Fehler im Fahrzeugspeicher des Autos registriert. Mit modernsten Fehlerauslesegeräten, die der ARBÖ seinen Mitgliedern in den Prüfzentren anbietet, kann derartiges festgestellt und die Fehlersuche erleichtert und beschleunigt werden.

Als Vorsorge gibt es etliche Maßnahmen, die die Beißlust des Marders zumindest vermindern, wenn auch keine hundertprozentige Sicherheit gegeben ist:

  • Abdeckungen für Motorunterseite, Kabel oder Schläuche
  • Marder-Ultraschall-Sicherung mittels Ultraschallwellen
  • elektrischer Schutz nach dem "Weidezaun-Prinzip"

Dipl. Ing. Martin Ognar vom ARBÖ über die Wirkung sogenannter Hausmittel: "Hunde-Urin oder Hundehaare mögen zwar in bestimmten Fällen auf den Marder abschreckend wirken , eine Erfolgsgarantie kann aber sicher nicht gegeben werden." Hat der Marder einmal zugebissen, so ist eine anschließende Motorwäsche dringend zu empfehlen. "Sonst werden weitere Marder durch den Geruch ihres Kollegen angezogen", erläutert der ARBÖ-Experte.

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