Otto von Habsburg: Kampagne gegen Karl Habsburg ist Sippenhaftung

Wien (OTS) - Aufgrund eines Interviews im Nachrichtenmagazin "profil" wurde in einigen Zeitungen behauptet, Dr. Otto von Habsburg habe die Kampagne gegen seinen Sohn Karl mit der Judenverfolgung verglichen. Dazu ist klarzustellen, daß sich die Parallele lediglich auf die Tatsache bezieht, daß in beiden Fällen eine Art der Sippenhaftung angewandt wird. Immer wieder wurden Menschen bloß aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einem Volk oder einer Gesellschaftsschicht verfolgt oder diskriminiert. Dr. Otto von Habsburg ist der Überzeugung, daß sein Sohn Karl vor allem wegen des Namens Habsburg zur Zielscheibe haltloser Angriffe wurde.

Zu den Äußerungen verschiedener Politiker sei angemerkt, daß Dr. Otto von Habsburg unter Einsatz seines eigenen Lebens in den Jahren 1939/40 Tausenden von Juden das Leben rettete.

Dr. Otto von Habsburg hat zu den Anschuldigungen gegen seinen Sohn Karl Stellung genommen, weil er darüber bestürzt ist, daß gewisse Kräfte derzeit versuchen, aus dem Krininalfall bei World Vision einen Politskandal zu machen. Opfer dieser unfairen Kampagne soll der Europa-Abgeordnete Karl Habsburg sein, dem man nichts vorwerfen kann, außer daß er einem Mann vertraute, den er seit 25 Jahren kannte, und der sich auch in anderen Kreisen eines untadeligen Rufes erfreute.

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