Pietsch: Verbrechensopfer haben Anspruch auf Pflegegeld

Österreich war erstes Land mit Verbrechensopfergesetz

St. Pölten, (SPI) - "Österreich zeigt in Sachen Verbrechensopferschutz für ganz Europa eine vorbildhafte Vorgangsweise. Neben der Übernahme der Kosten für psychotherapeutische Behandlungen für Opfer und Hinterbliebene
wird ab 1.1.1999 auch Pflegegeld gewährt werden. Diese für ganz Europa einzigartige Regelung gibt Sicherheit für jene, die es
ganz besonders brauchen”, stellt der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Karl Pietsch, heute fest.****

Derzeit werden im Rahmen des Verbrechensopfergesetzes Verdienst-
und Unterhaltsentgang, Heilfürsorge, orthopädische Versorgungen, Pflege- und Blindenzulage sowie Bestattungskosten abgegolten. Ab 1.1.1999 kommen die Abgeltung der Selbstkosten für psychotherapeutische Behandlungen sowie die Gewährung von Pflegegeld hinzu. "Damit hat Österreich, das als erstes Land der Welt ein Verbrechensopfergesetz beschlossen hat, zusätzliche Maßnahmen im Bereich der Opferhilfe gesetzlich verankert und das soziale Netz, trotz umfassender Spargesinnung, noch dichter geknüpft”, so Pietsch abschließend.
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