Wiener Liberale nominieren Max Koch als Vizepräsidenten!

Smoliner: "Koch ist fachlich hochqualifizierter NGO-Vertreter!"=

Wien (OTS) "Das Liberale Forum Wien wird Max Koch als Vizepräsidenten im Wiener Integrationsfonds vorschlagen", teilte heute der Integrationssprecher der Wiener Liberalen, Marco Smoliner, mit. Die sogenannte Fondsreform habe nur zu einer Neuverteilung der Sitze zwischen SPÖ und ÖVP geführt. Die von den Liberalen geforderte verstärkte Einbindung von nichtstaatlichen Organisationen (NGO's) in die Arbeit des Integrationsfonds sei nicht berücksichtigt worden.

Stattdessen definiere man den WIF als parteipolitisches Gremium. "Mit der Einbeziehung der NGO's werden wir daher bei uns selbst beginnen. Das Liberale Forum wird der Stadt Wien die Entsendung von Max Koch von SOS-Mitmensch in das Präsidium des Integrationsfonds vorschlagen", kündigte Smoliner an. Max Koch repräsentiere eine wichtige und überparteiliche NGO, die sich vor allem auf dem Gebiet der Zuwanderungs- und Flüchtlingspolitik einen Namen gemacht hat. Er sei ein anerkannter Experte, was Integrationspolitik und praktische Integrationsarbeit betrifft und nicht zuletzt auch wegen seiner langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer des WIF ein ausgeprochener Insider.

Die Mitglieder des Präsidiums werden von der Stadt Wien entsandt. Von Anfang 1997 bis zur Bestellung des SPÖ-Freundes Seitner zum Geschäftsführer des Fonds war Marco Smoliner einer der Vizepräsidenten. Er legte seine Funktion aus Protest gegen die Machtpolitik der SPÖ im Fonds zurück. Die Tatsache, daß Max Koch unter streitbaren Umständen als Geschäftsführer des WIF geschieden war, sei für das Liberale Forum irrelevant. Nachdem die Präsidentin des Fonds die "Verdienste Kochs für den Aufbau des Wiener Integrationsfonds" öffentlich würdige und er gleichzeitig auch Erfahrung und Insiderwissen aus dem NGO-Bereich einbringe, sei davon auszugehen, daß Koch für das Präsidium und das Kuratorium des WIF eine wertvolle Bereicherung darstelle, stellte der liberale Integrationssprecher fest.

"Wir versprechen uns von der Mitwirkung Max Kochs einen wichtigen Impuls für die sensible und notwendige Arbeit des Wiener Integrationsfonds. Insbesondere wollen wir aber auch ein Zeichen für die Ent-Parteipolitisierung des Fonds setzen: Max Koch ist nicht Partner des Liberalen Forums", sagte Smoliner abschließend.

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