Rupp: Ausbau der Westautobahn - Land NÖ muß Stellungnahme zum Masterplan dringendst korrigieren

Dreispurige Sparvariante ohne Pannenstreifen ist nicht akzeptabel

St. Pölten, (SPI) "Es zeigt schon von einer gewissen "Verwirrtheit" in der Verkehrspolitik Niederösterreichs, wenn sich Straßenbaureferent und LH Erwin Pröll am vergangenen Freitag für den durchgehenden sechsspurigen Ausbau der Westautobahn
ausspricht, die zuständige Abteilung der Landesregierung aber nur wenige Monate vorher sich einem vollwertigen Ausbau dezidiert verwehrt. So schreibt die Prölls oberster Verkehrsplaner, Hofrat Dr. Zibuschka, in der Stellungnahme des Landes ganz klar von einem "selektiven Ausbau”, wobei auch keine Klarstellung betreffend des undbedingt notwendigen und durchgehenden Pannenstreifens getätigt wird", stellt SP-Landtagsabgeordneter Anton Rupp heute fest.****

Im Gegensatz dazu treten die Sozialdemokraten seit Jahren für den durchgehenden dreispurige Ausbau der Westautobahn - und zwar mit Rücknahme des "Sparvarianten-Ausbaus” ohne Pannenstreifen - als eines der vordringlichsten verkehrspolitischen Projekte in Niederösterreich ein. "Das Land muß nun dringend seine Stellungnahme korrigieren, da LH Erwin Pröll wohl nicht ernsthaft annehmen kann, daß eine Pressekonferenz für den Bund schon einen dezidierten Arbeitsauftrag darstellt. Weiters steht zu befürchten, daß der für den Straßenbau verantwortliche Bundesminister Farnleitner in den Pröll-Vorstoß nicht eingebunden war. Nicht anders ist es zu erklären, daß man im Farnleitner-Ministerium nur von einem Ausbau bis St. Pölten spricht, was absolut inakzeptabel ist", so Abg. Rupp.

Wirtschaftsminister Farnleitner hat bisher die wichtigen Autobahnverbindungen Niederösterreichs einfach ignoriert, so fehlt auch weiterhin eine klare Stellungnahme betreffend des
vierspurigen Ausbaus der Südautobahn (A2). Fachleute und Autofahrerklubs, Berufsverkehr und Pendler drängen berechtigt auf einen vollwertigen Ausbau. Wir dürfen nicht mehr länger zuwarten denn angesichts des täglichen Verkehrschaos mit Staus und Unfällen ist wirklich Eile geboten. "Nachdem nun auch in der Volkspartei offensichtlich wieder Bewegung in die Verkehrspolitik gekommen
ist, sollte das Land NÖ seine Stellungnahme revidieren und gemeinsam mit dem für den Straßenbau verantwortlichen Wirtschaftsminister Farnleitner "Nägel mit Köpfen” machen”, so Abg. Rupp.
(Schluß) fa

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