Höger: Arbeit der VH-NÖ ist verwirklichtes "Alter in Würde"

Höger bei Hauptversammlung der VH-NÖ in St. Pölten

St. Pölten (SPI) Als die Volkshilfe gegründet wurde, lag Österreich noch in Schutt und Asche und es galt, die ärgste Not zu lindern. Mit dem Aufbau unserer Heimat zu einem modernen Sozialstaat und dem stetig wachsenden Wohlstand in den nunmehr schon 53 Jahren Frieden in Europa, in denen sich Österreich zum drittreichsten Land Europas emporgearbeitet hat, haben sich auch die Aufgaben der Volkshilfe gewandelt: Sie ist heute ein Großbetrieb der Menschlichkeit geworden, der sich die Pflege und Betreuung unserer älteren Mitbürger zur Hauptaufgabe gemacht hat, erklärte Landeshauptmannstellvertreter Ernst Höger Samstag bei der Hauptversammlung der Volkshilfe NÖ im Veranstaltungszentrum St. Pölten.

Als vor 20 Jahren mit dem Aufbau der mobilen sozialen und sozialmedizinischen Dienste begonnen wurde, war dies eine sozialpolitische Pionierleistung, für die der Volkshilfe Dank und Anerkennung gebührt. Heute sind wir flächendeckend mit sozialen Diensten versorgt, die von hunderten Sozialstationen und Sozialzentren in allen Teilen des Landes aus ältere und hilfsbedürftige Menschen betreuen - vor Ort, in der gewohnten Umgebung, erinnerte der Landeshauptmannstellvertreter. Dieser Weg der Betreuung ist nicht nur der menschlichste, sondern auch der kostengünstigste und damit, wie bereits mehrfach wissenschaftlich bestätigt wurde, der ideale Weg in die Zukunft der Betreuung älterer Mitbürger, die uns angesichts der ständig steigenden Lebenserwartung vor gewaltige Aufgaben im Interesse der Menschlichkeit stellt, so Höger.

Die Volkshilfe hat damit die Vision des großen sozialdemokratischen Landeshauptmannstv. Hans Czettel von der Sozialgemeinde zum Leben erweckt, ein Weg, der mit den Sozialzentren seine logische Fort- und Umsetzung erfahren hat. "Mit den Kurzzeitpflegeeinrichtungen hat die Volkshilfe einen weiteren Meilenstein in der Sozialpolitik des Landes gesetzt, die nun ebenfalls in allen Teilen des Landes angeboten werden", hob der Landeshauptmannstellvertreter hervor. All dies hat die Sozialdemokratie in ihrer ‘Sozialen Antwort’ auf die großen Herausforderungen im Pflegebereich festgeschrieben. "Aber diese Konzepte blieben Papier, wenn es nicht auch heute noch Menschen gebe, die im Interesse der Menschlichkeit die Arbeit für die älteren und hilfsbedürftigen Mitbürger zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben, und ihre ganze Kraft, ihr Können und ihre Ausbildung einbringen, um zu helfen", schloß Höger.
(Schluß)nk/ns

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