Berggesetz: Vorwürfe der Grünen sind völlig haltlos

Petrovic sollte Lesen des Montanhandbuchs den Experten überlassen

Wien (Pwk) - Die Vorwürfe der Grünen-Abgeordenten Petrovic, beim neuen Berggesetz handle es sich um einen Versuch, die Abgeordneten des Wirtschaftssauschusses hineinzulegen, sind völlig aus der Luft gegriffen. "Frau Petrovic sollte das Lesen des Montanhandbuchs den Experten überlassen", kommentiert Carl Hennrich, Geschäftsführer des Fachverbandes der Stein- und keramischen Industrie, die haltlosen Aussagen der grünen Klubobfrau, daß die Gewinnung von Schotter vom Berggesetz ausgenommen sei. ****

"Folgt man den Fantasiezahlen von Frau Petrovic, so wären mit 30 Mio t mehr als ein Drittel des gesamten Rohstoffabbaues in Österreich vom Mineralrohstoffgesetz (MinroG) ausgenommen. Tatsächlich sind es aber nur 4 Mio t", stellt Hennrich fest. (2 Mio t Diabas, 0,7 Mio t Kalk, 0,8 Mio t Quarz und 0,5 Mio t Illit- und Blähton). Bei diesen Rohstoffen handelt es sich um äußerst seltene Bodenschätze, die mit Magnesit gleichzusetzen sind. "Nur Magnesit vom MinroG auszunehmen wäre schlichtweg verfassungswidrig", so Hennrich. Ohne Schutz der genannten Rohstoffe wäre ab 1.1.1999 die Existenz der hochspezialisierten Betriebe und mit ihnen hunderte von Arbeitsplätze akut gefährdet. Die Kunden dieser Unternehmen wären von Importen abhängig.
(Schluß) MH

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