Wilhelm Busch war Wegbereiter der Moderne

Kunsthalle Krems zeigt neue Facetten des Pioniers der Comics

St.Pölten (NLK) - Jedermann kennt die Bildergeschichten von
Wilhelm Busch, die auch heute noch zum allgemeinen Bildungsgut der Jugend gehören. Die wenigsten wissen, daß Busch die Bildergeschichten nur als Broterwerb ansah und daß sein eigentlicher Wunsch es war, als Maler anerkannt zu werden. In der Kunsthalle Krems wird vom 6. Dezember 1998 bis 7. Februar 1999 die große Schau "Wilhelm Busch -Bildergeschichten, Malerei, Zeichnungen" gezeigt, die in Kooperation mit dem Wilhelm Busch-Museum Hannover, der Städtischen Galerie Oberhausen, dem Altonaer Museum Hamburg und der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe zusammengestellt wurde. 90 Jahre nach seinem Tod werden 80 Gemälde, 60 Zeichnungen und 50 Bildergeschichten gezeigt, die beweisen, daß Busch ein Wegbereiter der Moderne war. Seine Bilderfolgen wurden von ihm selbst getextet, wodurch er auch als bedeutender Literat ausgewiesen ist. Niemals galten seine Bilderfolgen bestimmten Persönlichkeiten, stets beschäftigte er sich mit dem Allzumenschlichen und Allgemeingültigen. Aber auch als Zeichner gilt er als Wegbereiter des 20. Jahrhunderts.

Busch wurde 1832 in Wiedensahl geboren, studierte in Hannover, Düsseldorf, Antwerpen und München und arbeitete an bedeutenden satirischen Zeitschriften mit. Seine wichtigsten Bildergeschichten von "Max und Moritz" bis zur "Frommen Helene" entstanden von 1865 bis 1884. Busch starb 1908 in Mechtshausen.

Die Ausstellung "Wilhelm Busch - Bildergeschichten, Malerei, Zeichnungen" wird vom 6. Dezember 1998 bis 7. Februar 1999 jeweils Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr gezeigt.

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