Dirnberger: Wie lange darf ÖBB-Draxler Kunden noch verärgern? Einstellung der Grünen Bank ist Entscheidung gegen ÖBB-Kunden

Wien (OTS) - "ÖBB-Generaldirektor Helmut Draxler trifft wieder einmal Entscheidungen gegen seine Passagiere", das stellt heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) zur Einstellung der Grünen Bank fest. Bei der Grünen Bank, die es ab 1. Jänner 1999 nach dem Willen Draxlers nicht mehr gibt, handelt es sich um eine Kilometerbank mit Vorteilskarte, mit dem das Anstellen beim Fahrkartenschalter nicht mehr notwendig war.

"Der Herr Generaldirektor findet offenbar nichts dabei, wenn
sich seine Kunden unnötig oft und lange bei den meist zuwenigen und daher überfüllten Kassenschaltern anstellen müssen. Es stellt sich die Frage, wie lange sich die Eigentümer der ÖBB einen Geschäftsführer leisten wollen, der ständig Entscheidungen gegen die Passagiere trifft", fragt Dirnberger und verweist dabei z.B. auch auf schlecht oder gar nicht geheizte Züge für die Berufspendler.

Bei ÖBB klaffen Werbebotschaft und Wahrheit weit auseinander

Dirnberger: "Es nützen die heißesten Plakatkampagnen nichts, wenn die vermittelte Werbebotschaft und die Wahrheit soweit auseinanderklaffen wie bei der ÖBB. Was den Werbern da eingefallen ist, ist mir schleierhaft. Mag schon sein, daß sich die ÖBB-Gewaltigen samt ihren Werbern gerne persönlich an die affichierten "Heißen Fracht" erfreuen, nur der gewöhnliche Bahnkunde ist ihnen, wie die geplante Abschaffung der Grünen Bank zeigt, jedenfalls kaum etwas wert".

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

AK Vizepräsident Dirnberger

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKD/OTS