max.mobil. begrüßt Verschiebung der Vergabe der nicht-bundesweiten Lizenzen Vor Versteigerung muß unbedingt Wettbewerbsgleichheit hergestellt sein

Wien (OTS) - max.mobil. beurteilt den heutigen Entscheid der TKC, die Vergabe der nicht-bundesweiten Lizenzen zu verschieben, positiv. Geschäftsführer Dr. Georg Pölzl: "Das Bestreben der Telekom-Control Kommission, die Regionallizenzen in einem fairen, nicht-diskriminierenden Verfahren zu vergeben, findet unsere volle Unterstützung. Voraussetzung dafür ist allerdings zusätzlich die Schaffung von Wettbewerbsgleichheit bei der Frequenzzuteilung im Vorfeld. Alle müssen von denselben Startpositionen aus ins Rennen gehen."

Derzeit verfügt max.mobil. über ein GSM-Frequenzband von 2x8 MHz, die Mitbewerber wurden dagegen mit wesentlich mehr Frequenzen ausgestattet (Mobilkom 2x19 MHz, One 2x22,5 MHz). Laut Geschäftsführer Pölzl führt diese Ungleichausstattung zu einer eklatanten Wettbewerbsverzerrung, da Frequenzen das wichtigste Gut für Mobilnetzbetreiber darstellen. max.mobil. fordert daher eine Gleichstellung mit den Konkurrenten, bevor der restliche "Frequenzkuchen" vergeben wird. In diesem Zusammenhang hat max.mobil. eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingebracht.

Erfreut zeigt man sich bei max.mobil. auch über die Absicht des Regulators, durch internationale Koordinierungen mehr und qualitativ hochwertige Frequenzen für eine Versteigerung zu gewinnen. Auch in diesem Bereich ist max.mobil. gegenüber dem Wettbewerb schlechter gestellt: Im Grenzbereich zur Slowakei, Tschechien und der Schweiz kann max.mobil. beispielsweise weniger als 50 Prozent der zugewiesenen Frequenzen bis an die Staatsgrenze nutzen, die Mobilkom hingegen mehr als 75 Prozent ihrer GSM-Kanäle. "Deshalb sind auch hier im Vorfeld einer Versteigerung gleiche Ausgangsbedingungen für die bereits operierenden Netzbetreiber herzustellen", so Pölzl.

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