SJ-Chef Pichler: "Ökologische Steuerreform darf nicht auf Kosten der kleinen Einkommen umgesetzt werden!"

Höhere Verkehrsbesteuerung muß Chancengleichheit für die Schiene bringen

Wien (OTS) - Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend
Österreich, Robert Pichler, nahm heute Dienstag zu den Vorschlägen einer möglichen ökologischen Steuerreform, Stellung.

"Wenn davon ausgegangen wird, daß es durch die ökologische Steuerreform zu einem Rückgang der Lohnnebenkosten kommen soll, dann stellt sich als die Hauptfrage, wieweit dieser Rückgang der Lohnnebenkosten in Form höherer Lohnabschlüsse an die ArbeitnehmerInnen weitergegeben wird", so der Vorsitzende.

"Denn wenn dies nicht der Fall wäre, dann würden die privaten Haushalte durch die Mehrbelastung der Energiekosten in Wirklichkeit an Geld verlieren und nicht gewinnen", so Pichler weiter.

"Da ich nicht glaube, daß der Finanzminister den Preis auf Treibstoffe, wie Benzin und Diesel, im gleichen Ausmaß erhöhen wird, wie jenen auf andere Energieträger, kann es zu einer weiteren Verschiebung der Kostenwahrheit im Vergleich zwischen Straße und Schiene kommen", so der Vorsitzende weiter.

"Der Gewerbliche Straßen- Luft und Wassertransport würde durch dieses Vorgehen stark entlastet, während der Schienenverkehr durch die eine mögliche Verdoppelung der Elektrizitätssteuer merklich belastet würde", so Pichler.

"Es ist daher mehr als Sinnvoll, nämlich Notwendig, die Entlastung im gewerblichen Straßen- und Luftverkehr durch ergänzende steuerliche Maßnahmen zu kompensieren, welche dann wieder zur Entlastung der privaten Haushalte mit kleinen Einkommen herangezogen werden könnten", so der Vorsitzende abschließend.

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