LIF-Steiner kritisiert Novelle des NÖ Kindergartengesetzes

Landesregierung bevormundet Eltern und Kinder

Wien (OTS) - Kritik am neuen Kindergartengesetz übte heute die liberale Landessprecherin Liane Steiner anläßlich der Jubelmeldungen von LH-Stv. Prokop. "Alle NiederösterreicherInnen mit Hauptwohnsitz haben das Recht auf einen Kindergartenplatz ihrer Wahl - diese Bestimmung würde vollauf genügen. Doch die Landesregierung bevormundet - wie schon im Pflichtschulwesen mit der Sprengelaufteilung - wieder einmal unsere BürgerInnen".***

"Nur dort wo zumindest ein Elternteil den Hauptwohnsitz hat, darf der Kindergarten besucht werden. Auch wenn das Kind vielleicht wochentags von Großeltern oder Verwandten betreut werden muß, oder die Familien während des Tages schwerpunktmäßig an einem anderen Ort leben oder arbeiten. Gerade in Randlagen ist der Weg in die Nachbargemeinde oft kürzer als der Weg in den "verordneten" Kindergarten. Außerdem gibt es leider immer noch Kindergärten, die von 12.00 - 13.00 Uhr Mittagssperre haben - in diesen Gemeinden haben berufstätige Eltern keine Chance!", so die Liberale.

"Lassen wir doch die Betroffenen entscheiden, welchen Kindergarten sie besuchen wollen. Warum müssen PolitikerInnen immer für die anderen entscheiden. Diese Bevormundung wird immer unerträglicher", so Steiner abschließend.

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