NÖ Kindergartengesetz wird novelliert

Votruba: Verbesserungen für Eltern

St.Pölten (NLK) - "Die Novelle des NÖ Kindergartengesetzes, die heute von der NÖ Landesregierung dem Landtag zur weiteren Behandlung und Beschlußfassung zugeleitet wurde, bringt viele organisatorische und finanzielle Verbesserungen sowie einen Abbau bürokratischer Hürden", erklärte Landesrätin Traude Votruba heute. Die Betreuung am Vormittag bleibt nach wie vor kostenlos, für die Erziehungs- und Betreuungszeit von 13 bis 16 Uhr werden sozial gestaffelt bis zu 1.000 Schilling verlangt. Der bisher verpflichtende Kostenbeitrag von 16 bis 17 Uhr in der Höhe von 500 Schilling fällt für die Eltern nunmehr weg. Vielmehr bleibt es den Gemeinden überlassen, für die Zeiten vor 7 Uhr sowie nach 16 Uhr einen maximal kostendeckenden Beitrag einzuheben.

"Wenn mindestens drei Kinder eine Nachmittagsbetreuung im Kindergarten brauchen, dann hat der Kindergartenerhalter diesem Erfordernis entsprechend die Zeiten im Kindergarten zu organisieren. Somit ist auch ein den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen angepaßtes Angebot im Kindergarten sichergestellt, wenn die Eltern ihren Bedarf ausreichend aufzeigen und anmelden", erinnert Votruba. Auch in den Sommermonaten werde künftig verstärkt eine Betreuung im Kindergarten möglich sein. Dafür stellt das Land zusätzliche Mittel zur Verfügung. Außerdem unterstützt das Land die Gemeinden, indem die Mehrkosten für die längeren Öffnungszeiten und für die Kindergartenhelferinnen abgegolten werden. Insgesamt gibt es zusätzlich 18,5 Millionen Schilling. Derzeit werden in den niederösterreichischen Kindergärten rund 46.300 Kinder betreut. Das neue Gesetz soll am 1. September 1999 in Kraft treten.

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