75.256 Volksschülerinnen und Volksschüler in Niederösterreich

Auch 3.397 Sonder-, 50.937 Haupt- und 4.102 Polytechnik-Schüler

St.Pölten (NLK) - In Niederösterreich steht jetzt die endgültige Zahl der Kinder- und Jugendlichen fest, die landesweit eine Volksschule und eventuell auch eine Vorschule, eine Sonderschule bzw. Sonderpädagogik, eine Hauptschule oder eine Polytechnische Schule besuchen. In der Volksschule sind 75.256 Schülerinnen und Schüler eingeschrieben. Sie werden von 5.170 Lehrerinnen und Lehrern in 3.834 Klassen betreut. Davon entfallen 1.020 auf integrierte Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Bedarf. Den Schulabschnitt der Sonderschule bzw. der Sonderpädagogik frequentieren 3.397 Schülerinnen und Schüler, die in 508 Klassen und mit 1.443 Lehrkräften arbeiten. In die Hauptschule gehen 50.937 Schülerinnen und Schüler, die in 2.250 Klassen und unter 5.601 Lehrkräften eingeteilt sind. Davon sind 464 Schülerinnen und Schüler "Integrierte" mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Den Weg in das Polytechnikum wählten schließlich 4.102 Schülerinnen und Schüler, die dafür 188 Klassen und 519 Lehrerposten in Anspruch nehmen. Davon entfallen 14 auf integrierte Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Der Vergleich mit dem Schuljahr 1997/98 zeigt deutlich, daß in allen Typen des Pflichtschulsektors die Zahl der Betreuten zugenommen hat, außer in der Sonderschule. In Niederösterreich gehen insgesamt 133.692 Schülerinnen und Schüler zur Schule und werden von 6.780 Klassen bzw. von 12.733 Lehrerinnen und Lehrern betreut.

Interessant ist auch, daß die geplante Novelle des NÖ Pflichtschulgesetzes eine klare Verbesserung vorsieht. Wenn das Gesetz so beschlossen wird, geschieht die Integration behinderter Kinder in Hauptschulen nicht - wie bisher - erst dann, wenn zumindest fünf Kinder pro Klasse und die Zustimmung des Elternforums vorhanden sind. In Hinkunft werden Behinderte auch dann integriert, wenn nur vier, drei bzw. zwei Kinder das wollen oder gar nur ein Kind die Aufnahme begehrt.

"Niederösterreichs größter Dienstleistungsbetrieb zeigt wieder einmal seine Durchschlagskraft", sagte dazu Landesrätin Traude Votruba. Das beginne bei den "Erstklasslern", denen in vielen Fällen eine Vorschule vorgeschaltet ist. Aber auch die Sonderschule habe voll und ganz ihre Berechtigung, und immer noch sei die Hauptschule mit ihren Förderklassen Niederösterreichs stärkster Schultyp der 10-bis 14jährigen. Schließlich führe die Polytechnische Schule in die Berufswelt ein, meinte Votruba abschließend.

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