VP-PFEIFFER: Transeuropäische Netze stärken die regionale Wirtschaftskraft

Wien (ÖVP-Klub) Die Wichtigkeit der Transeuropäischen Netze
(TEN) für Wien betonte heute LAbg. Gerhard PFEIFFER (ÖVP) in seiner Wortmeldung im Wiener Landtag. "Es handelt sich dabei ja nicht nur um ein Verkehrsnetz, sondern auch um ein Netz für
Energie und Datenaustausch", so PFEIFFER.****

"Die Verkehrsknoten in den TEN enthalten eine Fülle von zusätzlichen Entwicklungschancen, Forschung und Entwicklung
können sich leichter in der Region ansiedeln, auch der Dienstleistungssektor wird gestärkt", erklärte der ÖVP-Politiker. Wien müsse langfristig zu einem leistungsfähigen intermodalen Verkehrsknoten werden. Derzeit sei Wien noch eine Randstadt der Europäischen Union, dies werde sich aber mit der EU-Osterweiterung schlagartig ändern. "Schon jetzt steht Wien in unmittelbarer Konkurrenz mit Bratislava, Budapest, Prag und
vielen anderen osteuropäischen Städten", meinte PFEIFFER und warnte vor den Folgen einer Nicht-Einbindung Wiens in die TEN.

"Unsere Stadt verfügt - im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten - über ein enorm großes Entwicklungspotential an zentralen Standorten in Form von City-Erweiterungszonen",
erklärte PFEIFFER. Man müsse jetzt dafür Sorgen, daß diese Möglichkeiten auch tatsächlich genützt werden. Die Stadt Wien müsse nun im eigenen Wirkungsbereich handeln und Vorhaben, die
den Standort als TEN-Knoten stärken, endlich umsetzen. Dabei sei eine enge Kooperation mit den ÖBB unumgänglich.

PFEIFFER wies darauf hin, daß der Bau des Lainzer Tunnels und
des Bahnhofs Wien dafür unbedingt notwendig seien. Langfristig müsse man auch über eine zusätzliche Ostbahnbrücke nachdenken. "Derzeit bildet Wien ja bahnseitig, und dabei insbesondere im Personenverkehr, eine richtige Barriere, die eine Durchbindung
und Verknüpfung von Zügen verhindert."

Wichtiger Bestandteil der TEN müsse aber auch die Erschließung
des Terminals Wien-Inzersdorf durch die B 301 sein, auch die Möglichkeit einer Nord-Ost-Umfahrung müsse man genau prüfen. Im Individual- und Transitverkehr müsse man außerdem in den
kommenden Jahren mit Engpässen auf der A2 und der A1 rechnen.

Als letzten Punkt nannte PFEIFFER den wichtige Ausbau der Wasserstraßen. "Dazu muß man sicherlich die Anbindung der B 301
in Albern Hafen berücksichtigen, um die Funktionalität des
Wiener Hafens zu verbessern." Je früher man die nautischen Schwachstellen der Donau östlich von Wien behebe, desto größer würden die Chancen für die Schifffahrt wesentliche Teile des Verkehrswachstums abzufangen. Die Kosten für diese Maßnahmen in Österreich, der Slowakei und Ungarn schätzte der VP-Politiker
auf rund 80 Millionen Euro. All das wäre aber ohne Informationstechnologie (IT) nur Stückwerk und es müsse daher dringendes Augenmerk auf die Entwicklung in diesem Gebiet gelegt werden, so PFEIFFER abschließend.****

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