• 01.12.1998, 10:09:56
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Tourismusinformationssysteme im Vergleich=

Wien (OTS) - Der sehr informative Club-Stammtisch
Wirtschaft-Wissenschaft war gestern abend dem Thema: "Tourismus und
EDV - Buchungs- & Informationssysteme³ gewidmet. Wie immer fand reger
Technologietransfer in dieser gemeinsam mit dem
Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft (FFF)
durchgeführten Veranstaltungsserie statt. Dritter im Bunde war
diesmal unsere Partnerorganisation - die Landesstelle des
Österreichischen Gewerbevereins (ÖGV) für Oberösterreich - das
RISC-Institut in Hagenberg/Linz.

- Frau Univ. Ass. Dipl. Ing. Birgit Pröll vom FAW der Uni Linz
berichtete über das weit verbreitete TIScover-Informationssystem.

- Julius Kindler und Peter Wirzel von ETM stellten das
Konkurrenzprodukt ITO vor.

- Der dritte Key-Note-Speaker war schließlich Herr Pfisterer, der
NetHotel vorstellte - eine Buchungssoftware, der sich insbesondere
der Wiener Tourismus-Verband bedient. In der anschließenden regen
Diskussion wurde natürlich die Frage aufgeworfen, ob es nicht gleich
objektiver wäre, über Internet-Suchmaschinen als Kunde die gewünschte
Destination zu buchen. Zahlreiche Gegenargumente sprechen für die
herkömmlichen, gestern vorgestellten Buchungssysteme.
ÖGV-Präsidialrat Dr. Michael Goriany brachte Mitglieder der
Tourismus-Branche in Kroatien mit zum Club-Stammtisch, die sich sehr
interessiert an den vorgestellten Systemen zum Transfer in ihr Land
zeigten. Besonders erfreulich war der hohe Anteil an Modul-Studenten,
die unter Leitung von Prof. Mag. Heinz Huber viel Sachverstand in die
Diskussion einbrachten. Café Dommayer-Besitzer Komm.Rat Gert
Gerersdorfer brachte die Runde wieder auf den Boden der Realität: Ab
1.1.1999 kann sehr wohl jeder Cafetier mit der EURO-Realität
konfrontiert werden. Immer dann, wenn ein Kunde seinen Mocca mit
einem Euro-Scheck, lautend auf EUROŒs ausstellt, ist dieser
anzunehmen: Auch bereits in der Dämmerung des Neujahrstages 1999.
Eine spezielle Buchhaltungs- und Kostenrechnungs-Software, die diesem
Problem locker Herr wird, wurde von ÖGV-Präsidialrat Mag. Klaus
Daubeck vorgestellt. Daß die Reisebüros langfristig an
Internet-Buchungssystemen wenig gefallen finden, ist klar. Frau
Angelica Tanasescu von Olympia Viaggi meint jedoch, daß derzeit noch
die Internet-User am Wochenende ihre Homepages ausdrucken, um dann am
folgenden Montag zur persönlichen Beratung im Reisebüro erscheinen.

Rückfragehinweis: Österreichischer Gewerbeverein, Dr.Herwig Kainz,
Tel.:01-587 36 33/30, Email: oest.gewerbeverein@apanet.at

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