Tourismusinformationssysteme im Vergleich

Wien (OTS) - Der sehr informative Club-Stammtisch Wirtschaft-Wissenschaft war gestern abend dem Thema: "Tourismus und EDV - Buchungs- & Informationssysteme³ gewidmet. Wie immer fand reger Technologietransfer in dieser gemeinsam mit dem Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft (FFF) durchgeführten Veranstaltungsserie statt. Dritter im Bunde war diesmal unsere Partnerorganisation - die Landesstelle des Österreichischen Gewerbevereins (ÖGV) für Oberösterreich - das RISC-Institut in Hagenberg/Linz.

- Frau Univ. Ass. Dipl. Ing. Birgit Pröll vom FAW der Uni Linz berichtete über das weit verbreitete TIScover-Informationssystem.

- Julius Kindler und Peter Wirzel von ETM stellten das Konkurrenzprodukt ITO vor.

- Der dritte Key-Note-Speaker war schließlich Herr Pfisterer, der NetHotel vorstellte - eine Buchungssoftware, der sich insbesondere der Wiener Tourismus-Verband bedient. In der anschließenden regen Diskussion wurde natürlich die Frage aufgeworfen, ob es nicht gleich objektiver wäre, über Internet-Suchmaschinen als Kunde die gewünschte Destination zu buchen. Zahlreiche Gegenargumente sprechen für die herkömmlichen, gestern vorgestellten Buchungssysteme. ÖGV-Präsidialrat Dr. Michael Goriany brachte Mitglieder der Tourismus-Branche in Kroatien mit zum Club-Stammtisch, die sich sehr interessiert an den vorgestellten Systemen zum Transfer in ihr Land zeigten. Besonders erfreulich war der hohe Anteil an Modul-Studenten, die unter Leitung von Prof. Mag. Heinz Huber viel Sachverstand in die Diskussion einbrachten. Café Dommayer-Besitzer Komm.Rat Gert Gerersdorfer brachte die Runde wieder auf den Boden der Realität: Ab 1.1.1999 kann sehr wohl jeder Cafetier mit der EURO-Realität konfrontiert werden. Immer dann, wenn ein Kunde seinen Mocca mit einem Euro-Scheck, lautend auf EUROŒs ausstellt, ist dieser anzunehmen: Auch bereits in der Dämmerung des Neujahrstages 1999. Eine spezielle Buchhaltungs- und Kostenrechnungs-Software, die diesem Problem locker Herr wird, wurde von ÖGV-Präsidialrat Mag. Klaus Daubeck vorgestellt. Daß die Reisebüros langfristig an Internet-Buchungssystemen wenig gefallen finden, ist klar. Frau Angelica Tanasescu von Olympia Viaggi meint jedoch, daß derzeit noch die Internet-User am Wochenende ihre Homepages ausdrucken, um dann am folgenden Montag zur persönlichen Beratung im Reisebüro erscheinen.

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