Michalitsch: Wohnbauförderung darf der Steuerreform nicht zum Opfer fallen

9,6 Milliarden Investitionsvolumen durch die Wohnbauförderung

Niederösterreich, 01.12.1998 (NÖI) "Das Land Niederösterreich löst durch seine aktive und engagierte Wohnbauförderungspolitik wieder ein Investitionsvolumen von über 9,6 Milliarden Schilling aus. Das bedeutet mehr als 5200 neue Wohneinheiten allein für das zweite Halbjahr. Mit den Sanierungsdarlehen ergeben sich über 11.000 Objekte, die mit Wohnbauförderung entweder neu geschaffen oder entscheidend verbessert werden. Diese neuen Projekte wurden
im vergangenen Wohnbauförderungsbeirat, Ende November, beschlossen Was das für die Bauwirtschaft bedeutet liegt auf der Hand:
Arbeitsplätze können gesichert und neue geschaffen werden", erklärte heute LAbg. Martin Michalitsch.

Michalitsch warnte in diesem Zusammenhang davor, durch eine bevorstehende Steuerreform die Wohnbauförderungsmittel zu kürzen. Hier ist der Finanzminister gefordert, sich für diese so wichtige Förderung einzusetzen. "Die Wohnbauförderung ist einerseits sozialpolitische Notwendigkeit und löst andererseits enorme Beschäftigungseffekte für unsere kleinen und mittleren Unternehmen aus."

"Gerade das niederösterreichische Wohnbauförderungsmodell zeichnet sich durch seine 'Basisförderung' als Garant für ein funktionierendes Baugeschehen und durch seine Superförderung als Garant für eine optimale 'soziale Treffsicherheit' aus. Eine Beschneidung dieses wichtigen Förderungsinstrumentes wäre eine Katastrophe für die sozial Schwächeren in unserem Land. Außerdem droht ein Einbruch der heimischen Bauwirtschaft", betonte Michalitsch.
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