Volksvertreter nehmen neue Pensionskassen-Lösung mehrheitlich bei ÖPAG in Anspruch

Wien (OTS) - Die Reform der Politikerbezüge brachte im vergangenen Jahr auch eine Neuregelung bei den Ruhensbezügen für politische Organe. Das Bezügebegrenzungsgesetz bietet seither für neu bestellte Bundespolitiker eine Pensionskassen-Lösung. Für jene Nationalräte, Bundesräte, Regierungsmitglieder und Abgeordnete zum Europaparlament, die bis zum Stichtag 1. August 1997 weniger als zehn Jahre im Amt waren, ist eine "Umstiegsoption" auf das neue System vorgesehen. Für Regierungsmitglieder beträgt der Zeitraum vier Jahre.

Von den sieben überbetrieblichen Pensionskassen konnte mehrheitlich die ÖPAG Österreichische Pensionskassen AG bei den Volksvertretern punkten: bei National- und Bundesräten, die sich generell für das Pensionskassen-Modell entschieden haben, hält die ÖPAG einen Marktanteil von knapp 50 %. Weiters votierten vier Abgeordnete zum Europaparlament und vier Regierungsmitglieder für die ÖPAG.

Erfreuliche Erfolge konnte die ÖPAG auch auf Landes- und Gemeindeebene erzielen, wo ähnliche gesetzliche Regelungen für Landespolitiker, Politiker der 14 Statuarstädte sowie für die Bürgermeister der 2.353 Gemeinden geschaffen wurden (in den Bundesländern Tirol und Vorarlberg wurden für das Land keine Pensionskassenlösungen vorgesehen). Österreichweit haben sich bereits 75 Landtagsabgeordnete und 320 Bürgermeister für die ÖPAG Pensionskasse entschieden. Spitzenreiter ist zur Zeit das Bundesland Oberösterreich, wo 125 Gemeinden für die Altersvorsorge ihrer Bürgermeister Beiträge an die ÖPAG leisten sowie 20 Landtagsabgeordnete Begünstigte der ÖPAG sind. In Tirol können 50 Bürgermeister zu Partnern der ÖPAG gezählt werden.

Insgesamt rechnet der Vorstandsvorsitzende der ÖPAG Pensionskassen AG, Dr. Johannes Ziegelbecker, für heuer mit rund 500 Politikern, die sich nicht nur über sämtliche politische Funktionen, sondern auch über alle Fraktionen verteilen. "Wir erwarten aber auch durch diese Neuregelung für Politikerpensionen Impulse für weitere Pensionskassen-Lösungen bei Vertragsbediensteten", gibt sich Ziegelbecker optimistisch.

ÖPAG im laufenden Geschäftsjahr 1998 im Spitzenfeld Die ÖPAG Pensionskassen AG rangiert unter Österreichs Pensionskassen gemäß veranlagtem Vermögen an 2. Stelle, hinsichtlich der Zahl der Bezugsberechtigten an 3. Stelle (Bilanzergebnis 1997). Per 30.9.1998 verwaltete die ÖPAG nicht weniger als 1.987 Pensionskassen-Verträge mit fast 40.000 Berechtigten, davon 1.537 Leistungsberechtigten. Die Höhe des verwalteten Vermögens beläuft sich derzeit auf fast 7 Mrd. ATS. Für Ende des Jahres 1998 erwartet sich Dr. Ziegelbecker knapp 2.500 Pensionskassen-Verträge für 44.000 Begünstigte und ein Pensionskapital von 8,3 Mrd. ATS.

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