Neuer Verhandlungstermin für E-Wirtschaft-KV am 2. Dezember

Gewerkschaften mahnen Verantwortung ein

Wien (Gewerkschaft Metall–Bergbau–Energie/GPA–Sektion Industrie und Gewerbe/ÖGB). Nach Protesten von Beschäftigten der E-Wirtschaft in ganz Österreich hat der Verband der Elektrizitätswerke Österreichs (VEÖ) einen neuen Termin für die Verhandlungen über einen Kollektivvertrag angeboten. Die Betriebsratsvorsitzenden fordern vom VEÖ dabei vor allem Verantwortungsbewußtsein ein.++++

Montag mittag trafen die Betriebsratsvorsitzenden der Elektrizitätsversorgungsunternehmungen (EVU) in Wien zusammen. Sie bekräftigten erneut ihre Forderungen (gleichwertiger Abschluß wie in der Metallindustrie und Arbeitszeitverkürzung als Maßnahme zur Sicherung der Beschäftigung). Vor allem aber forderten sie vom VEÖ für den neuen Verhandlungstermin am Mittwoch, 2. Dezember 1998, einen intelligenten Beitrag zur Beschäftigungssicherung und -angesichts der Gewinne und Dividenden - die Anerkennung der von
den Beschäftigten erbrachten Leistungen ein.

Die Betriebsräte und die Gewerkschaften betrachten den 2. Dezember als letztmöglichen Zeitpunkt für eine vernünftige und "friedliche" Lösung des nun schon einen Monat andauernden Konflikts. Für Donnerstag, 3. Dezember, sind Betriebsversammlungen in ganz Österreich geplant. Dabei werden die Beschäftigten über den Ausgang der Verhandlungen informiert. Sollte die inzwischen
sechste Verhandlungsrunde am Mittwoch wieder kein Ergebnis
gebracht haben, werden am 10. Dezember in ganz Österreich gewerkschaftliche Maßnahmen anlaufen. (Bac-)

ÖGB, 30. November 1998 Nr. 576

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