Hampel-Fuchs: Soziale Dienste leisten hervorragende Arbeit

Wien (ÖVP-Klub) Zufrieden zeigte sich heute die Präsidentin des Wiener Landtags und ÖVP-Gesundheitsexpertin, LAbg. GR Maria HAMPEL-FUCHS, mit den Leistungen der Sozialen Dienste im Bereich
der Seniorenbetreuung. Es sei aber auch weiterhin darauf zu
achten, daß nicht der günstigere Preis, sondern die hohe
Qualität das Angebot bestimme.****

Es sei nicht zuletzt ein Verdienst der hohen Qualität der Wiener Altenbetreuung. Daß ma den Begriff des "hohen Alters" schon von
75 Jahren weiter nach oben hin revidieren müsse. Dennoch gäbe es zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten. "Es ist eine Schande, daß beispielsweise die medizinische Hauskrankenpflege derzeit nur so gering von den Krankenkassen mitfinanziert wird. Patienten und Vereine müssen hier ohnmächtig zusehen und feststellen, daß ihre so wichtigen Leistungen finanziell nicht entsprechend anerkannt werden", empörte sich die ÖVP-Gesundheitspolitikerin. Hier sei nicht zuletzt auch die Bundespolitik gefordert die notwendigen Veränderungen herbeizuführen.

Ein weiteres Problem sieht HAMPEL-FUCHS in der derzeitigen ungleichen Behandlung der verschiedenen Rechtsträger von Seniorenheimen. Hier sei eine Gleichbehandlung anzustreben. "Es müssen künftig - unabhängig vom Rechtsträger - Zuschüsse nach ausschließlich sozialen Gesichtspunkten gewährt werden. Wir müssen hier viel flexibler werden und auf die sich ändernden Bedürfnisse unserer Senioren eingehen", forderte HAMPEL-FUCHS.

Die Wiener Landtagspräsidentin betonte auch die Wichtigkeit des therapeutischen Ansatzes in den Tageszentren. Dieser sei
vermehrt in den Mittelpunkt zu stellen und zu fördern. Auch
müsse die Rehabilitation in ALLEN Bereichen des
Gesundheitswesens eines der obersten Prinzipien sein.

Abschließend wies HAMPEL-FUCHS darauf hin, daß die Löhne im Bereich der sozialen Dienste in keinem Fall zu hoch seien. "Hier gibt es Diskussionen über die angeblich zu hohen Kosten, die gleichen Leute bezahlen aber ohne mit der Wimper zu zucken mehr
als das doppelte für die Arbeitsstunde eines Installateurs", ärgerte sich HAMPEL-FUCHS. Hier ginge es darum zur Kenntnis zu nehmen, daß qualitätsvolle Betreuung von alten und kranken Menschen eben nicht umsonst zu haben sei.****

(Schluß)

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