"Ausgezeichnetes Zeugnis für die Hauskrankenpflege"

LSth. Bischof präsentiert Studie zur Situation betreuender Angehöriger in Vorarlberg

Bregenz (VLK) - Die Hauskrankenpflege in Vorarlberg
besitzt ein ausgezeichnetes Zeugnis. 82 Prozent der
Betroffenen sind mit der Hauskrankenpflege sehr zufrieden.
Das sagt eine Studie der Gesellschaft für Sozialanalysen,
die die Situation betreuender Angehöriger in Vorarlberg
aufzeigt. Der Sozial- und Gesundheitspolitik liefert die
Studie fundierte empirische Ergebnisse, um Massnahmen auf
ihre Treffsicherheit zu überprüfen, zukünftige
Entwicklungen früh zu erfassen und entsprechend handeln zu
können. Sozialreferent Landesstatthalter Hans-Peter Bischof präsentierte heute, Montag, gemeinsam mit der Verfasserin
Erika Geser-Engleitner, den Forschungsbericht im Detail.
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Wie der Landesstatthalter betonte, wird die "Pflege"
auch in Zukunft das bestimmende Thema in der Vorarlberger Sozialpolitik sein. Hans-Peter Bischof: "Sowohl die
empirischen Daten als auch die gezogenen Schlussfolgerungen
haben die Qualitäten des Vorarlberger Pflegenetzes
bestätigt. Aufgrund der dynamischen
Bevölkerungsentwicklung, der aufgezeigten Verbesserungsmöglichkeiten und einem stetigen Bemühen um Qualitätssicherung wird künftig das Thema 'Pflege' ein
Schwerpunkt der Vorarlberger Sozialpolitik bleiben."

Für Landesstatthalter Bischof ist es wichtig, dass sich
die pflegenden Angehörigen frühzeitig an die professionelle Infrastruktur wenden. Viele betreuende Angehörige nehmen
nämlich erst dann professionelle Hilfe in Anspruch, wenn
sie am Ende ihrer Kräfte sind. Bischof: "Familiäre Pflege
ist kein individuelles, sondern ein gesellschaftliches Handlungsfeld. Die Pflege daheim muss, wie mit der Kampagne
'mit menschen pflegen' bereits begonnen, in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden." Der Übergang zwischen den Versorgungsstrukturen Spital und häusliche Pflege ist ein neuralgischer Punkt in der Pflegekette, der nach einem
gemeinsamen Bemühen und Verantwortungsbewusstsein aller
betroffenen Berufsgruppen verlangt. Landesstatthalter
Bischof kündigte an, dass im nächsten Jahr mit
verschiedenen Modellprojekten neue Wege und Abläufe
erarbeitet werden, wie dieser Übergang besser gestaltet
werden kann.
(ug,nvl)

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