Paneuropabewegung deckt unkorrekte Geldflüsse auf

Wien (OTS) - Die interne Überprüfung der Finanzgebarung der Paneuropabewegung Österreich hat heute, Montag, 30. November 1998, zu einem ersten traurigen Ergebnis geführt. Tatsächlich hat es unkorrekte Geldflüsse von World Vision zu Paneuropa gegeben. Wolfgang Krones hat laut vorliegenden Unterlagen Rechnungen für Paneuropaprodukte über ein World Vision Konto beglichen. Es handelt sich dabei um den Druck von zehntausend Briefen und fünf Ausgaben der Monatszeitschrift "Paneuropa Österreich" aus dem Jahr 1996 und 1997. Die Summe dieser über World Vision-Konten geflossenen Gelder beträgt knapp 200.000 Schilling und wird von Paneuropa unverzüglich auf ein Treuhand-Konto zur Verfügung von World-Vision zurücküberwiesen.

Der Europaparlamentarier Karl Habsburg zeigte sich über diesen neuen Sachverhalt erschüttert. "Die Handlung von Wolfgang Krones ist schon allein deshalb vollkommen unverständlich, als im genannten Zeitraum ausreichend finanzielle Mittel aus Spenden und meinem Privatvermögen zur Verfügung stand". In den weiteren Untersuchungen der Paneuropa-Finanzen wird zu klären sein, inwieweit die Paneuropabewegung nicht nur ideell, sondern auch materiell selbst zu den Geschädigten zählt.

Karl Habsburg hat heute selbst die Führung der Paneuropa-Geschäfte übernommen. "Unsere erste Aufgabe ist eine völlige Neustrukturierung des Vereins, die insbesondere die Finanzgebarung betrifft."

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