Muzik: Agrarförderung nach Arbeitseinsatz und Erschwernis ausrichten

Förderung nach Betriebsgröße längst nicht mehr zeitgemäß

St. Pölten, (SPI) - "Landwirtschaftliche Fördermaßnahmen, welche sich nach der Größe des zu fördernden Betriebes richten, sind längst nicht mehr zeitgemäß. Notwendig ist eine Gesamtreform der Agrarförderung, um mehr Gerechtigkeit zu schaffen und ein weiteres "Bauernsterben" zu verhindern. Dies könnte mit einer Ausrichtung der Förderung gemessen an Arbeitserschwernissen, topographische Gegebenheiten und dem dabei notwendigen Einsatz von Arbeitskraft geschehen. Parallel dazu ist die Notwendigkeit der verstärkten Förderung ökologischer Landwirtschaft einhergehend mit Unterstützungen zum Erhalt der Kulturlandschaft gegeben", stellt der Agrarsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Hans Muzik, heute fest.****

Nur mit einer stärkeren Berücksichtigung von sozialen Kriterien kann man ein weiteres "Ausbluten" des Bauernstandes hintanhalten. Weiters muß man den Landwirten beim Aufbau neuer Einnahmenfelder wirkungsvoll unter die Arme greifen. Dazu zählen Selbstvermarktung und der Ausbau des Tourismusangebotes, wie beispielsweise "Urlaub
am Bauernhof". Österreich als traditionell klein- bis mittelbetrieblich strukturiertes Agrarland muß besonders im
Bereich der Europäischen Union verstärkt Aktivitäten setzen. "Jedes Jahr werden die Betriebe weniger, diese Entwicklung muß aufgehalten werden", so Muzik abschließend.
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