Bahnstrecke Wieselburg - Gresten:

Von der Schmalspur zur Normalspur

St.Pölten (NLK) - Die 25 Kilometer lange Schmalspur-Bahnstrecke
von Wieselburg nach Gresten gehört der Vergangenheit an: Die Strecke wurde Mit Kosten von 250 Millionen Schilling von den ÖBB auf Normalspur umgebaut, wovon 30 Millionen Schilling das Land beisteuerte. Die offizielle Inbetriebnahme erfolgte heute in Gresten durch Landesrat Ernest Gabmann, der "Signal frei" für den ersten Güterzug auf der umgespurten Strecke gab. Die Umspurung der Strecke ist in Europa einzigartig. Für das kleine Erlauftal ist das Projekt von großer beschäftigungs- und wirtschaftspolitischer Bedeutung. Immerhin können durch den Ausbau der Strecke rund 800 Arbeitsplätze gesichert und durch die geplanten Investitionen der ansässigen Firmen noch weitere Arbeitsplätze geschaffen werden. Auch Straßenverkehr und Umwelt profitieren von dem Projekt: Künftig werden durch das Ötscherland bis zu 8.000 Lkw’s weniger fahren. Landesrat Gabmann betonte, das gemeinsame Interesse von ÖBB, Betrieben und Land habe zur Realisierung des so wichtigen Projektes geführt. Das Land Niederösterreich unterstütze seine Betriebe neben der finanziellen Zuwendung vor allem durch eine unbürokratische Verwaltung. Nur wirtschaftsstarke Betriebe könnten Arbeitsplätze sichern. Gabmann verwies darauf, daß es in Niederösterreich die meisten Betriebsneugründungen gebe. Optimismus und Verantwortung seien die tragenden Säulen einer florierenden Wirtschaft.

Der Präsident der NÖ Wirtschaftskammer, Ing. Peter Reinbacher meinte, Niederösterreich sei den anderen Bundesländern mit seinem Wirtschaftswachstum voraus. Vor allem den Firmen im Erlauftal würden entsprechend investieren, um sich in Europa zu positionieren. Nur vom Tourismus könne die Region nicht leben.

Der Präsident der Wirtschaftskammer Österreichs, Ing. Leopold Maderthaner, erklärte, der Ausbau der Bahn trage zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes bei. Wettbewerbsfähigkeit benötige eine moderne Infrastrukur. Die Bahn sei wie die Straße ein wesentlicher Verkehrsträger. Die Attraktivierung dieser Nebenbahn sei ein europaweites Vorbild.

ÖBB-Generaldirektor Dipl.Ing. Helmut Draxler lobte die Kooperation zwischen allen Beteiligten. Die Bahn sei zugunsten der Wirtschaft ausgebaut worden. Die ÖBB würden den Güterverkehr hohen Stellenwert beimessen.

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