EXPO 2000: Österreich präsentiert sich als "Land der LebensKunst"

'Eichinger oder Knechtl/virtual real-estate' gewinnen den österreichischen EXPO-Gestaltungswettbewerb

Wien (PWK) - Als bewußter Kontrapunkt zum Gesamtspektakel einer EXPO wird der ****

österreichische Auftritt bei der nächsten Weltausstellung im Jahr 2000 den gestreßten Besuchern Gelegenheit geben, sich von den "weiten Wegen" der Weltausstellung zu erholen und dabei Österreich als "Land der LebensKunst" zu erleben. Dieser Zugang, der von den Architekten Eichinger oder Knechtl als "intelligente Landschaft, die zur Neuentdeckung des Österreichischen einlädt" konzipiert wurde, fand bei der insgesamt 9-köpfigen Fachjury der Finalrunde die größte Zustimmung und wird nun in Hannover umgesetzt. Am Freitag, dem 27. November 1998, wurde das Konzept bei einer Pressekonferenz in der Wiener Secession erstmals öffentlich vorgestellt.

Die Ausstellung soll auf zwei Ebenen stattfinden; während der untere Bereich dazu dient, dem Besucher durch ein spannend aufbereitetes Angebot an Informationen und Produkten aus Österreich das Warten auf die eigentliche Ausstellung zu verkürzen, präsentiert sich diese auf einer zweiten, darüber schwebenden Ebene als faszinierende Landschaft der Zukunft. Mit unterschiedlichen Materialien ausgestaltet und weich gepolstert, lädt sie den EXPO-Besucher ein, je nach seinen Bedürfnissen und Interessen alle Facetten Österreichs in vollkommener Entspannung kennenzulernen.

Durch virtuelle Welten - konzipiert von virtual real-estate -, deren Zutritt "so einfach wie die Bedienung eines Fernsehgerätes" sein wird, erleben die EXPO-Besucher die "Alpenrepublik" in bekannter und gleichzeitig neuer, zukunftsorientierter Form: Dabei können sie -je nach persönlicher Befindlichkeit - die Ausstellungsumgebung interaktiv mitgestalten oder passiv miterleben. "Ziel unseres Konzeptes ist es", so Eichinger oder Knechtl, "alle Sinne des Menschen anzusprechen und damit gleichzeitig den Bedürfnissen von Physis und Psyche der Ausstellungsbesucher in intelligenter, überraschender und dennoch gelassener Form entgegenzukommen."

Mit diesem Ansatz lagen die Sieger auch auf einer Linie mit den für die österreichische Beteiligung verantwortlichen Instanzen. Schließlich habe der Ansatz einer "schwebenden Oase der Ruhe und Entspannung" bereits bei der Konzeption des Leitthemas "Land der LebensKunst" einen wichtigen Stellenwert eingenommen, betonte EXPO-Regierungsbeauftragter Martin Purtscher bei der Präsentation und verwies in diesem Zusammenhang auch auf Hermann Bahrs Charakterisierung "Der Österreicher, ein Schweben in sich selbst".

Überdies sei die Aufgabe, Österreichs tradiertes Bild um neue, zukunftsorientierte Imagekomponenten zu erweitern, durch das ausgeklügelte Multimediasystem besonders gut gelöst worden. Und Jurysprecher Professor Günther Domenig hob in seinen Ausführungen vor allem die tiefere Dimension des Projektes hervor, das auf "Geheimnis und Besinnlichkeit" abzielt und damit im Gegensatz zur EXPO als einer totalen Öffnung und Konzentration der Welt auf einen Punkt steht.

Das Siegerprojekt war aus einem zweistufigen Wettbewerb hervorgegangen, in dem zunächst professionelle Ausstellungs-Gestalter und Architekten aufgerufen waren, ihre Umsetzungsideen zum Leitthema "Land der LebensKunst" einzureichen. In einem ersten Bewertungsdurchgang wurden von der Fachjury aus den mehr als 60 Einreichern 7 Finalisten ermittelt, die den Auftrag erhielten, ihre Ideenkonzepte zu konkretisieren. "Der Juryentscheid in der Finalrunde erfolgte" so Domenig weiter, "mit einem Ergebnis von acht zu eins "nahezu einstimmig" und führte zum Zuschlag an Eichinger oder

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